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DER VERBAND

Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

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Potenzial der aktiven Reservisten verstärkt nutzen




In Berlin trafen sich führende Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Bundeswehr, um über die Bedeutung ausscheidender Zeitsoldaten für die Wirtschaft zu sprechen. Mit dabei waren unter anderem der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann, Bundesverteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière und Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler. Vom Reservistenverband waren sein Präsident Roderich Kiesewetter und der zuständige Vizepräsident für Wirtschaft und Berufsleben, Dr. Stefan Knoll, gekommen.

Kiesewetter sagte: "Ihre fundierte Ausbildung und die darin erworbenen spezifischen Kompetenzen machen Angehörige der Bundeswehr für die vom Fachkräftemangel bedrohte deutsche Wirtschaft unverzichtbar. Hier können auch wir Reservisten unsere in der Bundeswehr verinnerlichte Führungskultur einbringen."

Zivile Fähigkeiten ein Plus
Neben dem Fachkräftepotenzial der bis zu 15.000 Soldaten auf Zeit, die die Bundeswehr jährlich ins zivile Berufsleben verlassen, spielte deshalb auch die Bedeutung der Reserve eine wichtige Rolle in der Diskussion. Verbandspräsident Kiesewetter: "Ein beorderter Reservist bringt seine zivilen Fähigkeiten in die Bundeswehr ein. Aber gleichzeitig transportiert er mit jeder Wehrübung auch Erfahrungen und Kompetenzen aus der Truppe hinaus in sein Unternehmen. Ein Austausch, von dem beide Seiten profitieren können – und im Hinblick auf die schwindende Fachkräftebasis zukünftig auch müssen."

Eigenes Forum wird initiiert
Der Reservistenverband werde daher zum Herbst 2013 die Aufstellung eines Forums mit Vertretern aus Verbänden, Unternehmen und Bundeswehr initiieren. Sein Ziel: Die Etablierung der bestmöglichen Infrastruktur für Reservisten.

Ex-Soldaten verringern Fachkräftemangel
Nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit wird bis 2025 ein demografiebedingter Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials von bis zu sechs Millionen Menschen erwartet. Eine stärkere Nutzung des Potenzials ausgeschiedener Soldatinnen und Soldaten auf Zeit, die in den unterschiedlichsten Berufsfeldern qualifiziert sind, könnte ein Weg zur Minderung des daraus resultierenden Fachkräftemangels sein.


Nadja Klöpping

Bild oben: Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler (links),
DIHK-Präsident Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann (Mitte)
und Bundesverteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière
sprachen in Berlin über die berufliche Zukunft von
ausscheidenden Bundeswehr-Zeitsoldaten
(Foto: Nadja Klöpping).

Bild unten: Roderich Kiesewetter MdB (links) ist Präsident
des Reservistenverbandes. Er sprach in Berlin mit
Generalleutnant Wolfgang Born, der im Verteidigungsministerium
Abteilungsleiter fürs Personal ist (Foto: Nadja Klöpping).

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