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Die Reserve

Raus aus der Komfortzone

Eigentlich wollten Sabrina und Massimo A. nur ihren Sohn zur Karriereberatung begleiten. Nun lassen sich beide zu Reservisten ausbilden.

Massimo und Sabrina A. durchlaufen die Ausbildung zu Reservisten beim Landeskommando Rheinland-Pfalz.

Foto: Detlef Struckhof

Ausbildung Ungedienter

Sabrina und Massimo A. absolvierten in diesem Sommer das zweite Modul der Ausbildung Ungedienter in Rheinland-Pfalz. Zehn Tage verbrachten sie auf dem Truppenübungsplatz in Baumholder. Nach der Ausbildung werden sie in der Heimatschutzkompanie des Landes eine gemeinsame militärische Heimat finden. Scherzhaft sagen beide, weshalb sie es zusammen machen: „Damit wir abends ein gemeinsames Gesprächsthema haben!“

Das Ehepaar aus Mainz hat drei Söhne. Der mittlere Sohn wollte mit 17 Jahren zur Bundeswehr gehen. „Deshalb sind wir mit ihm gemeinsam zur Karriereberatung gegangen“, sagt Sabrina A. (41). „Das Beratungsgespräch hörte sich für uns alle so interessant an, dass wir fragten, ob wir auch etwas bei der Bundeswehr machen können?“, ergänzt Ehemann Massimo (43), der nicht zum Grundwehrdienst musste, da er seinerzeit junger Familienvater war. Bei der Karriereberatung erfuhr das Ehepaar, dass es die Ausbildung für Ungediente gibt. „Das passte für uns gut zusammen, da wir alles in unserer Freizeit und ehrenamtlich machen können. Außerdem sollte jeder von uns allen mal aus seiner Komfortzone rauskommen und sich für unser Land ehrenamtlich engagieren“, meint Massimo. Er findet, dass jeder junge Mensch einen Dienst fürs Land machen sollte. „Das kann beim THW, der Feuerwehr, in einem Krankenhaus, im Zivilschutz und ähnlichem sein – oder eben auch bei der Bundeswehr.“

„Jetzt wissen wir selbst, was Soldaten leisten“

Sabrina fühlt sich in ihre Jugend zurückversetzt. Sie sagt: „Es erinnert einen an damals, als Lehrer oder Ausbilder vor einem standen! Und wir wissen jetzt, was unser Sohn bei der Bundeswehr macht.“ „Obwohl“, so Massimo weiter, „wir sehen ja nur ein paar Prozent von allem. Aber jetzt wissen wir selbst, was Soldaten leisten.“ Beide tragen den ganzen Tag Kampfanzug mit Helm und Schutzweste. Bei mehr als 30 Grad ist das schon belastend. Doch der Zusammenhalt, die Kameradschaft verbindet alle Rekruten. Es mache Spaß und am Ende können alle sehr stolz auf das gemeinsam Erreichte sein. Und so werden der gesamten Familie sicher auch in nächster Zeit die gemeinsamen Gesprächsthemen nicht ausgehen.

Der ZDF-Länderspiegel hat einen vierminütigen Beitrag über die Ausbildung ausgestrahlt. Darin kommt auch das Ehepaar A. vor – hier reinschauen!

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