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Rentenansprüche für Reservisten sollen verbessert werden




Roderich Kiesewetter, Stellvertreter des Präsidenten des Reservistenverbandes, sah sich am Wochenende beim Reservistenwettkampf der Landesgruppe Baden-Württemberg in Ellwangen um. Dort fand in der Innenstadt auch der Tag der Reservisten statt. Am Rande führte Michael Käfer vom Landeskommando Baden-Württemberg für den Reservistenverband ein kurzes Interview mit ihm.

reservistenverband.de: Wie sehen Sie die aktuelle und künftige Bedeutung der Reservisten für die Bundeswehr?

Roderich Kiesewetter: Das wird eine ganz spannende Frage. Das Verteidigungsministerium will uns, den Reservistenverband, intensiv einbinden. Wir haben klare Vorstellungen davon, was wir leisten können, aber auch davon, wo wir nachsteuern müssen. Wir machen gerade bei uns eine Bestandsaufnahme. Aber es werden sich zwei wesentliche Dinge abzeichnen. Erstens wird die Einsatzunterstützung noch verstärkt werden müssen. Zweitens werden wir, wenn alles so läuft wie wir uns das wünschen und wie es gegenwärtig aussieht, längere Wehrübungen ermöglichen können.

Wir wollen erreichen, dass Reservisten, die in der Wirtschaft, im öffentlichen Dienst oder als Selbstständige arbeiten, für mehrere Jahre in den Staatsdienst wechseln können, um als Reservisten bei der Bundeswehr zu arbeiten. Dort könnten sie dann ein Projekt ganzheitlich bearbeiten und anschließend wieder in ihren normalen Beruf zurückgehen.

Hierfür die qualifizierten Reservisten zu bekommen, wird uns dann gelingen, wenn wir zum Beispiel bei der Rentenabsicherung eine Gleichbehandlung mit Berufssoldaten erreichen. Wir nennen das Portabilität. Also, wenn man quasi das wegtragen kann, was man sich erarbeitet hat. Und da erhoffe ich mir eine neue Attraktivität für die Reserve. Aber vor allen Dingen wäre das eine ganz große Entlastung für die Streitkräfte, weil sie über mehrere Jahre erfahrene Leute gewinnen, die ihren Zivilberuf als Handwerker oder Ingenieur in die Einsätze und Standorte einbringen.

reservistenverband.de: Was nehmen Sie von diesem Veranstaltungstag in Ellwangen mit nach Hause?

Roderich Kiesewetter: Unsere Reserve ist absolut leistungsfähig. Bei diesem verregneten Wetter mit so einer hohen Motivation zu arbeiten und solch gute Ergebnisse zu erzielen ist respektabel. Ich war selbst an den Stationen draußen und konnte mich davon überzeugen. Unsere Reserve ist klasse motiviert und sie verdient äußerste Pflege.


Bild: Roderich Kiesewetter beim Empfang
anlässlich des Reservistenwettkampfes in Ellwangen
(Foto: Harald Dettenborn,
Landeskommando Baden-Württemberg)
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