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Reserveoffiziere beim Amt für Flugsicherung der Bw




Im Rahmen der Vorbereitung der Sicherheitsmaßnahmen anlässlich des NATO-Gipfels (vom 3. bis 4. April 2009) besuchten am 2. März 2009 Reserveoffiziere der ZMZ (Zivil Militärische Zusammenarbeit) des Landkreises Rastatt und Polizeibeamte der Polizeidirektion Rastatt/Baden-Baden das Amt für Flugsicherung der Bundeswehr in Frankfurt. Diese Dienststelle ist zuständig für sämtliche Belange der Flugsicherung in der Bundeswehr. Zur Bewältigung dieser Aufgaben ist ein großer Teil des Personals in der Unternehmenszentrale der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) im hessischen Langen untergebracht.
In der zivil/militärischen Luftraumkoordinierungszentrale wurde den Besuchern die geänderte Luftraumstruktur, wie sie während des 3. und 4. April für die Flugplätze Karlsruhe/Baden-Baden und Straßburg eingerichtet wird, eingehend erläutert sowie ein Überblick über die zu erwartenden militärischen Flugbewegungen gegeben. Zusätzlich wird eine großräumige Flugverbotszone für zivile Sichtflüge eingerichtet, was zu Problemen mit der zeitgleich stattfindenden Luftfahrtschau "AERO" in Friedrichshafen führen kann. Obwohl diese Informationen allen Piloten zur Verfügung stehen, ist damit zu rechnen, dass einige Besucher der AERO mit dem eigenen Flugzeug anreisen und zur Vereinfachung der Navigation zum Bodensee die Route entlang des Rheins planen.
Von der militärischen Seite wurden die Möglichkeiten der AWACS-Flugzeuge (fliegende Frühwarnstationen), welche im Rahmen des NATO-Gipfels zur Luftraumüberwachung und zur Erkennung von unbekannten Flugzielen eingesetzt werden, und die geplante Luftbetankung durch Tankflugzeuge dargestellt.
Bei der Besichtigung der Kontrollzentrale Langen, die auch für den Luftraum im Rheintal zuständig ist (der An- und Abflug für Karlsruhe/Baden-Baden wird jedoch durch die Fluglotsen des Flugplatzes Straßburg kontrolliert), erhielten die Besucher Informationen über die Luftraumstruktur in Deutschland. Im Gespräch mit Fluglotsen am Arbeitsplatz berichteten diese, wie schwierig es sein wird, die vom Auswärtigen Amt aufgestellte Landereihenfolge beim Eintreffen der Staatsgäste an den Flughäfen Karlsruhe/Baden-Baden und Lahr einzuhalten.
Abschließend wurde das Amt für Flugsicherung der Bundeswehr mit seinen vielfältigen Aufgaben auch außerhalb der Vorbereitung auf den NATO-Gipfel vorgestellt. So erfuhren die Zuhörer, dass die Bundeswehr nach der Lufthansa der zweitgrößte Gebührenzahler für die Flugsicherungsdienste der DFS ist.

Text: Amt für Flugsicherung der Bundeswehr

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