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Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

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Reservisten erhalten auch künftig ausreichend finanzielle Mittel




Bundeswehr erarbeitet neue Reservistenkonzeption. Dienstliche Veranstaltungen werden zukunftssicher sein. Der Reservistenverband und die Reservisten insgesamt gewinnen für die Truppe an Bedeutung.

Die Reservisten der Bundeswehr mussten in diesem Jahr schmerzliche Einschnitte bei den sogenannten dienstlichen Veranstaltungen hinnehmen. Viele von ihnen sind deshalb frustriert und demotiviert. Die dienstlichen Veranstaltungen dienen nämlich ihrem Training und ihrer Fortbildung. Während einer dienstlichen Veranstaltung können Reservisten zum Beispiel an Waffenausbildungen teilnehmen oder eine sanitätsdienstliche Ausbildung absolvieren, ohne dafür zu einer Wehrübung einberufen werden zu müssen. Dies geht schnell und relativ unbürokratisch und findet in der Freizeit der Reservisten statt. Für die Bundeswehr ist dies insgesamt eine verhältnismäßig kostengünstige Lösung.

Nun stellt Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg (CSU) klar: Die finanziellen Mittel hierfür wird es auch künftig geben. Der Bundestagsabgeordnete Reinhard Brandl (CSU) wandte sich diesbezüglich an den Minister und hat nun eine detaillierte Antwort erhalten. Die Aussagen klingen vielversprechend. Die Reservisten der Bundeswehr werden aus Sicht des Ministers bei der Fähigkeit der Streitkräfte für Hilfeleistungen in der Heimat im Katastrophenfall sowie mit Blick auf die Aufwuchsfähigkeit der Streitkräfte "eine noch größere Bedeutung erlangen. Daher sollte auch gerade die beorderungsunabhängige Reservistenarbeit noch stärker ausgebaut werden", sagt zu Guttenberg.

Der Minister aus Franken bedauert, dass es "aufgrund der angespannten Haushaltslage im März zu einer erheblichen Kürzung für Übungs- und Ausbildungsvorhaben" gekommen sei. Er dankt allen Reservisten für ihr unermüdliches ehrenamtliches Engagement, ihr Verständnis und macht ihnen für die Zukunft Mut.

Deshalb hat zu Guttenberg bereits den stellvertretenden Generalinspekteur, Generalleutnant Günter Weiler, angewiesen, eine Neufassung der Reservistenkonzeption der Bundeswehr zu erarbeiten. Er bezieht dazu ausdrücklich den Reservistenverband und den Beirat Freiwillige Reservistenarbeit ein. In Halle fand am vergangenen Wochenende schon eine Arbeitstagung der Beauftragten der Bundeswehr für Reservistenangelegenheiten mit den Vertretern des Verbandes und des Beirates statt. Der Minister sagt: "Abschließend unterstreiche ich, dass ich mir der gegenwärtigen und künftigen besonderen Bedeutung der Reservisten in einer neu ausgerichteten Bundeswehr sehr bewusst bin."


Detlef Struckhof

Bild oben: Verteidigungsminister zu
Guttenberg hört seinen Soldaten zu
(Archivfoto: Bundeswehr, Bicker, flickr.com)

Bild unten: Dr. Reinhard Brandl MdB
hat von Minister zu Guttenberg Antworten
auf drängende Fragen der Reservisten erhalten
(Foto: CSU)

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