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Reservisten halten Versprechen: Erste Theatergruppe erhält Unterstützung




Hohe Wellen schlug vor zwei Wochen die Verwendung von Bundeswehr-Uniformen in einer Schulaufführung über die NS-Zeit im nordrhein-westfälischen Waldbröl. Um zu vermeiden, dass Uniformen, die für Freiheit und Demokratie stehen, noch einmal in einem falschen Kontext dargestellt werden, hat der Reservistenverband Schulen und Laien-Schauspielgruppen seine Hilfe bei der Beschaffung von Requisiten angeboten. Diesen Worten folgten nun auch Taten.

Der Reservistenverband hält sein Versprechen und unterstützt die Freie Waldorfschule Oberberg in Gummersbach (NRW) bei der Inszenierung des Stücks "Heiliger Krieg" von Rainald Goetz. Konkret werden den Schülern von der Reservistenkameradschaft Bergneustadt Tarnnetze zur Verfügung gestellt. Zudem gaben die Kameraden den Zwölftklässlern Tipps, wie sie sich aus Bau-Helmen täuschend echt aussehende Gefechtshelme basteln können. Schwarze Gummistiefel ersetzen Kampfstiefel, die von der Bundeswehr nicht mal eben so zur Verfügung gestellt werden. Da das Stück in jedem Land spielen könnte, werden die in Military-Shops erworbenen Uniformen ohne Hoheits- oder Dienstgradabzeichen getragen. Des Weiteren dienen olivgrüne Taschen als soldatische Requisiten.

Nach der kurzfristigen Anfrage durch die Schule rund eine Woche vor der Aufführung haben die Geschäftsstelle Köln, die Kreisgruppe Bergisch Gladbach und die RK Bergneustadt alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Schüler zu unterstützen. Dies wurde nicht nur durch die Leihgabe von Material, sondern auch durch verschiedene Anregungen, erfolgreich umgesetzt.

Premiere feiern die Schüler mit ihrem Stück an diesem Donnerstag, 20 Uhr, in der Freien Waldorfschule Oberberg in Gummersbach-Vollmerhausen. Weitere Aufführungen sind für Freitag, 15. Juli, 20 Uhr, und für Samstag, 16. Juli, 18 Uhr, angesetzt. Der Eintritt ist frei.

Das Stück "Heiliger Krieg" thematisiert dabei nicht den islamistischen Dschihad, sondern vielmehr das Konfliktpotenzial innerhalb der Gesellschaft: Spannungen zwischen Uniformierten, Zivilisten und anderen Bevölkerungsgruppen. Darin soll auch die mangelnde Akzeptanz von Soldaten in der Öffentlichkeit dargestellt werden.

Beitrag zum Thema des Lokalsenders Radio Berg

Sören Peters

Symbolbild oben:
Die Uniformen der Bundeswehr stehen
für Freiheit und Demokratie.
(Foto: Bundeswehr/Wilke via flickr.com)

Bild unten:
Veranstaltungsplakat für das Stück der
Freien Waldorfschule Oberberg.
(Foto: PR)

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