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Reservisten helfen Leben retten – mit einem Pieks




Tolle Aktion der Reservisten in Mecklenburg-Vorpommern. Die ehemaligen Soldaten unterstützen künftig das Deutsche Rote Kreuz (DRK) noch aktiver beim Blutspenden. In Neubrandenburg haben der Landesvorsitzende des Reservistenverbandes, Helge Stahn, und der Geschäftsführer des Blutspendedienstes, Dr. Helmut Kreuzer, des DRK Neubrandenburg eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben.

"Ich bin sicher, dass wir eine gute Zusammenarbeit haben werden und blicke optimistisch auf die kommenden gemeinsamen Projekte", sagt Dr. Helmut Kreuzer, Geschäftsführer des Blutspendedienstes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Neubrandenburg. In der unterzeichneten Vereinbarung steht: Der Reservistenverband und der Blutspendedienst stimmen darüber überein, dass die unentgeltliche freiwillige Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz für die Versorgung des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit Blutpräparaten unverzichtbar ist. Sie ist Ausdruck gelebter Solidarisierung mit dem Schicksal kranker Bürgerinnen und Bürger des Landes und ein aktiver Beitrag zu ihrer Heilung und Lebensrettung. Nicht zuletzt durch die EHEC-Fälle der vergangenen Wochen ist die Notwendigkeit von Blutspenden wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt.

"Im Sommer kommt es immer wieder zu einem Mangel an Blutkonserven – leider weiß man nie genau wann. Und da freut es uns natürlich, einen weiteren Partner für ein Netzwerk gefunden zu haben", sagt Dr. Wolfgang Stangenberg, ärztlicher Geschäftsführer des Blutspendedienstes. Helge Stahn, Major der Reserve und Landesvorsitzender des Reservistenverbandes in Mecklenburg-Vorpommern, hat bereits die erste Aktion im Auge. Er sagt: "Wir werden an unserem diesjährigen Tag der Reservisten ein Zelt des DRK aufbauen, wo die Reservisten und Besucher direkt ihr Blut spenden können."

Die Kooperation bringt beiden Seiten Vorteile: "Das DRK unterstützt uns künftig bei unseren Publikationen und bietet Fachvorträge in den Reservistenkameradschaften an", so Stahn. Mit ihrer Blutspende können Reservisten etwas für die Gesellschaft tun, nach dem Motto: Tu was für Dein Land.


Michael Preisinger / dest

Symbolfoto oben: Eine junge Frau spendet
Blut beim Roten Kreuz (Foto: Pressestelle BRK)

Foto unten: Dr. Wolfgang Stangenberg (von links), Dr. Helmut Kreuzer,
Major d.R. Helge Stahn und Hauptfeldwebel d.R.
René Niemann unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung
(Foto: Michael Preisinger)

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