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Reservistenverband ehrt Gefallene am Anzac Day




Alljährlich finden auf der ganzen Welt Gedenkfeiern anlässlich des Anzac Days statt. Anzac steht für "Australian and New Zealand Army Corps". Es handelt sich also eigentlich um einen ursprünglich nationalen Feiertag der Staaten Australien, Neuseeland und Tonga. Am 25. April 1915 begann eine Militäraktion der Alliierten Truppen gegen die Mittelmächte Osmanisches Reich, Deutschland und Österreich-Ungarn auf der türkischen Halbinsel Gallipoli. Dabei fielen etwa 100.000 Soldaten aus der Türkei und den Entente-Mächten, über 250.000 wurden verwundet.

In Berlin fand am vergangenen Freitag eine zentrale Veranstaltung anlässlich dieses Tages unter Leitung des neuseeländischen Botschafters Peter Rider statt. Zahlreiche in- und ausländische Vertreter hatten sich auf dem Friedhof Heerstraße in Berlin-Charlottenburg eingefunden. Unter den Zuschauern war auch eine Schulklasse der britischen Schule Berlin. Botschafter Rider erinnerte in seiner Ansprache an das Ereignis, das im kommenden Jahr 100 Jahre zurückliegen wird. In Vertretung des türkischen Botschafters verpflichtete der Gesandte die Völkergemeinschaft angesichts der hohen Verluste zur Mahnung an die Erhaltung des Friedens. Insofern lebten die Gefallenen fort, so der türkische Diplomat. Vertreter von staatlichen und kommunalen Organisationen legten Kränze nieder – darunter auch der Reservistenverband, vertreten durch Vizepräsident Lutz-Georg Berkling.

In diesem Jahr jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum 100sten Mal, der Zweite Weltkrieg begann vor 75 Jahren. Auch deshalb mahnt der diesjährige Anzac Day auch viele Deutsche, der Toten aller beteiligten Nationen zu gedenken. Immer mehr Länder haben in den vergangenen Jahren damit begonnen, diesen Tag zu begehen. In der Türkei wird der Anzac Day seit 1985 begangen.

TV-Tipp: Das ZDF zeigt am heutigen Montag, 28. April, den 100-minütigen Fernsehfilm "Das Attentat – Sarajevo 1914". Der Mordanschlag auf den damaligen österreichischen Thronfolger gilt als Ursache des Ersten Weltkriegs.


(dest / huw)

Bild oben: Niedergelegte Kränze, im Vordergrund der Kranz
des Reservistenverbandes (Foto: Hans Uwe Mergener).

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