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Reservistenverband sagt „Danke!“




Der Reservistenverband hat zehn Kameraden und ihre Familien zum "Danke!"-Wochenende nach Steingaden in Oberbayern eingeladen. Gewürdigt werden damit herausragende Verdienste im Ehrenamt. Auf dem Programm standen unter anderem eine Besichtigung von Schloss Neuschwanstein und ein Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr. Zuvor hatte eine Jury die zehn Kameraden aus den eingereichten Vorschlägen ausgewählt.

Das Ehrenamt ist die tragende Säule unseres Verbandes. Als aktive Reservistinnen und Reservisten stecken wir einen großen Teil unserer Freizeit in das Engagement für unseren Verband und für die Bundeswehr – darauf sind wir stolz! Einige von uns sind dabei besonders aktiv. In jeder Reservistenkameradschaft oder Untergliederung gibt es diesen einen Kameraden, der immer da ist, wenn man ihn braucht. Der sich für nichts zu schade ist und als erster anpackt, egal wie schwierig und undankbar die Aufgabe ist. Der, auf den man sich stets verlassen kann und der stets zur Stelle ist.

"Ein solches Engagement wäre in vielen Fällen undenkbar ohne das Verständnis und die Unterstützung der Familien, die ihre Väter, Mütter, Ehemänner, Ehefrauen oder Lebenspartner so manches Mal entbehren müssen. Diese Familien sind es, denen wir besonders 'Danke!' sagen wollen", sagt Fabian Forster, Vizepräsident des Reservistenverbandes für Betreuung und Fürsorge. Mitglieder konnten also einen besonders verdienten Kameraden vorschlagen. Eine Jury wählte daraufhin zehn Teilnehmer aus.

Für sie und ihre Familien ging es Anfang Juli nach Oberbayern. Besucht wurde unter anderem Neuschwanstein mit einer Führung durch das Schloss sowie der nahe gelegene Tegelberg. Auf 1.720 Metern über dem Meeresspiegel sollten die Teilnehmer selbst erfahren, wie schön ein Europa der offenen Grenzen ist und wie schwierig es gleichzeitig ist, diese in der Landschaft heute unsichtbaren Grenzen zu schützen. 

Beim Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Steingaden erlebten die Kinder eine Blaulichtorganisation hautnah, während die Erwachsenen mit dem Kommandeur über Ehrenamt und Sicherheitsvorsorge diskutierten. Seit dem Ende der Wehrpflicht finden sich immer weniger Freiwillige, die einen Lkw-Führerschein haben und das schwere Gerät der Feuerwehr bewegen können. Allein der Dorfgemeinschaft sei es zu verdanken, dass es nicht an Nachwuchs mangelt, so die Einschätzung. Den Abschluss bildete eine kinderfreundliche Andacht im Militärpfarramt Füssen/Sonthofen, die bei Groß und Klein gleichermaßen gut ankam.

Unterm Strich also eine Belohnung für all die Reservisten, die sonst nicht im Mittelpunkt stehen. Sie zeigen, dass der Reservistenverband und die Reserve im Allgemeinen die Vereinbarkeit von Familie und Ehrenamt vorleben. Die Familien hatten eine Auszeit vom Alltag und erfuhren dennoch eine Menge über Sicherheitspolitik.

(red)

Bild oben:
Zehn Reservisten und ihre Familien wurden für
Anfang Juli nach Steingaden (Oberbayern) eingeladen.

Bild unten:
Beim Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Steingaden
erlebten die Kinder eine Blaulichtorganisation hautnah.
(Fotos: Henning Walravens)

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