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RSU-Aufgaben werden DRM-Wettkampfdisziplinen




Wenn vom 27. bis 29. September im brandenburgischen Lehnin die Deutsche Reservistenmeisterschaft (DRM) stattfindet, werden die Wettkampfmannschaften vor neue Herausforderungen gestellt.

Insgesamt müssen die 36 Wettkampfmannschaften 13 Wettkampfstationen anlaufen. Bei den zurückliegenden Deutschen Reservistenmeisterschaften ging es an diesen Stationen um die Bewältigung von Aufgaben, wie sie Soldaten in den Auslandseinsätzen erleben. "Da die Reserve in Deutschland mit der Aufstellung der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSUKr) den Heimatschutz übertragen bekommen hat, soll sich dieses Aufgabenspektrum auch in den Wettkämpfen widerspiegeln. Deshalb konzipieren wir die DRM neu", sagt Oberstleutnant Günter Loss, DRM-Projektoffizier beim Landeskommando Brandenburg in Potsdam.

Die Vorbereitungen dafür laufen derzeit auf Hochtouren – wir berichteten. Das verantwortliche Landeskommando Brandenburg wird dabei von den Landeskommandos aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und vom Kommando Territoriale Aufgaben (KdoTA) sowie dem Reservistenverband unterstützt. Um die 180 Wettkampfteilnehmer aus ganz Deutschland betreuen zu können und die DRM zum Erfolg zu führen, werden mindestens 300 Männer und Frauen als Funktionspersonal benötigt. Dazu können sich immer noch Interessierte bei Günter Loss und seinem Team anmelden, E-Mail: LKdoBBS3StOffzResA (at) bundeswehr.org

Welche Aufgaben erwarten die Mannschaften?
"Traditionell immer noch ein Nachtorientierungsmarsch mit fünf Kilogramm Gepäck und einer Länge von etwa zwölf Kilometern", so Loss. Viel mehr mag der Oberstleutnant nicht verraten, denn die Teilnehmer sollen durchaus vor Überraschungen gestellt werden, denn der Soldatenberuf bringt im Katastropheneinsatz Überraschungen mit sich. "Alles soll möglichst praxisnah sein. Es wird deshalb auch einen Hochwassereinsatz mit Sandsackverbau, Wach- und Sicherungsaufgaben, einen Seilsteg, einen Verletztentransport und das Überwinden eines Gewässers geben."

Die Punktvergabe ist einfach geregelt. Die jeweils beste Mannschaft an einer der 13 Stationen bestimmt die Norm und erhält 100 Punkte. Jede schlechtere Leistung der Konkurrenten wird prozentual dazu errechnet. Für den Ausfall eines Mannschaftsangehörigen werden Abzüge bei den Punkten bis zur völligen Nichtwertung der Leistung angerechnet.

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Detlef Struckhof

Bild oben:
DRM-Projektoffizier Oberstleutnant Günter Loss (links)
spricht über die aktuellen Planungen zur Deutschen Reservistenmeisterschaft
in Lehnin. Neben ihm sitzt sein Stellvertreter, Oberstleutnant Karl-Heinz Beier,
der auch Erster Stellvertreter des Vorsitzenden der Landesgruppe Brandenburg
des Reservistenverbandes ist. (Foto: dest)

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