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RSU-Familien in Bayern und Baden-Württemberg komplett




Die Landeskommandos aus Bayern und Baden-Württemberg haben am vergangenen Wochenende insgesamt drei weitere Regionale Sicherungs- und Unterstützungskompanien (RSUKp) in Dienst gestellt. In Stetten am kalten Markt nahm die Kompanie "Schwäbische Alb" ihren Dienst auf. In Kleinaitingen bekam die RSU-Familie Zuwachs in Form der Einheiten "Oberbayern" und "Schwaben".

An dem Appell auf dem Rathausplatz in Stetten nahm unter anderem Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall teil. "Mit meinem Besuch will ich auch zum Ausdruck bringen, dass ich Ihr Engagement sehr schätze, denn ohne Ihr ehrenamtliches und freiwilliges Engagement wäre es um vieles schwieriger, diese Sicherheit im gewohnten Umfang zu gewährleisten", zitiert der Südkurier den Politiker. Seitens der Bundeswehr kam Generalleutnant Erich Pfeffer. "Unser breites Aufgabenspektrum könnten wir ohne Reservisten schon lange nicht mehr erfüllen", sagte der der stellvertretende Kommandeur der Streitkräftebasis. Nach der Indienststellung der Kompanien "Oberrhein" und "Odenwald" sind damit alle drei vorgesehenen Einheiten komplett. Das Landeskommando berichtet auf seiner Homepage ausführlich über den Appell.

Siebte Einheit in Bayern
In Bayern stellte Brigadegeneral Gerd Josef Kropf, Stellvertretender Kommandeur Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin und Beauftragter für Reservistenangelegenheiten, die Kompanien "Schwaben" und "Oberbayern" auf. Somit sind die sieben für Bayern vorgesehenen RSU-Einheiten ebenfalls komplett.

Zivil-Militärische Zusammenarbeit in Bayern bewährt
"Sie sind die richtigen Männer am richtigen Platz und extra für diese Aufgabe ausgesucht worden", sagte der General. Notwendig sei dies geworden, da der Umbau der Bundeswehr keinen Stillstand dulde und die Einheiten ab jetzt im Rahmen des Heimatschutzes unterstützen sollten. Aber die Reservisten seien vor allem auch Multiplikatoren in der Fläche und somit Bindeglied zur Gesellschaft, wie Kropf betonte.

"Ein neues Kapitel des Heimatschutzes wird aufgeschlagen", resümierte Christoph Hillenbrand, Regierungspräsident von Oberbayern, und schloss mit den Worten, dass die Zivil-Militärische Zusammenarbeit sich in Bayern hervorragend bewährt habe. Dabei erwähnte er den Hochwassereinsatz in Niederbayern, in dem von den Reservisten zuletzt Großes geleistet worden sei.

Das leisten die RSU-Einheiten
Die RSUKp sollen die aktive Truppe bei ihren Aufgaben im Rahmen des Heimatschutzes unterstützen. Damit nehmen sie in erster Linie Wach- und Sicherungsaufgaben wahr, können aber auch zu anderen militärischen Aufgaben wie zur Unterstützung von Großvorhaben und Projekten herangezogen werden. Darüber hinaus ist auch ihr Einsatz im Rahmen des Katastrophenschutzes subsidiär möglich. Wie notwendig dieser Einsatz ist, haben bereits die Erfahrungen aus dem im Juni gewüteten Hochwasser in Bayern gezeigt.

Weitere Indienststellungen noch in diesem Jahr
Die RSUKp bieten allen interessierten und geeigneten Reservisten neue Chancen, sich in der Bundeswehr für ihr Land zu engagieren, und das unter Berücksichtigung ihrer regionalen Bindung. Die RSU-Familie ist bald komplett: 27 von 30 geplanten Einheiten sind nun offiziell im Dienst. Bis Endes des Jahres folgen nur noch Wittmund (15. November), Dresden (16. November) und Berlin (22. November).  Fragen nach Beorderungsmöglichkeiten beantworten die entsprechenden Landeskommandos.

(Eberhard Grein/spe)

Bild oben:
Angetretene RSU-Soldaten bei der Indienststellung ihrer
Einheit "Schwäbische Alb" in Stetten am kalten Markt.
(Foto: Landeskommando Baden-Württemberg/Thomas)

Bild unten:
Bei der Aufstellung der RSU-Kompanien "Oberbayern"
und "Schwaben" schreiten Oberstleutnant Alexander Claus (l.)
vom Regionalstab Süd und Brigadegeneral Gerd Josef Kropf die Front ab.
(Foto: Michael Scheller)

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