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RSU-Kompanie trainierte an Artillerieschule




Während der Blockausbildung der RSU-Kompanie Rheinland-Pfalz an der Artillerieschule in Idar-Oberstein, hat sich Ministerialdirektor Randolf Stich einen eigenen Überblick vom Auftrag und der Qualität der Ausbildung der Heimatschutzkomponente der Bundeswehr verschafft. Er fordert von den Arbeitgebern mehr Freistellungen für das ehrenamtliche Engagement.

Der Ministerialdirektor ist ein Vertreter des Landesinnenministers und zuständig für die Zusammenarbeit mit den Streitkräften, den Feuerwehren und den anderen Katastrophenschutzorganen seines Bundeslandes. Er kam auf Einladung von Oberst Erwin Mattes, Kommandeur des Landeskommandos Rheinland-Pfalz, um sich auch über das ehrenamtliche Engagement der Reservisten zu informieren.

Arbeitgeber müssen freistellen
"Wir wissen, mit welchen Hürden Sie teilweise kämpfen müssen, um genauso wie ihre Kameraden von Feuerwehr, THW und den weiteren Hilfsorganisationen eine Freistellung für Ihr notwendiges Engagement zum Schutze der Bürger Deutschlands von ihren Arbeitgebern zu erhalten", sagte Stich zu den Reservisten. So stünde das Innenministerium in Gesprächen mit Arbeitgebervertretungen, um für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren. "Auch der öffentliche Dienst muss diesbezüglich deutlicher und beispielgebend vorangehen", so seine Forderung. Die derzeitigen sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen erforderten, dass das Thema Bevölkerungsschutz wieder mehr in den Vordergrund gerückt werden müsse.

Reservisten trainieren an Wochenenden
Bei der Ausbildung in Idar-Oberstein ging es um die Auffrischung und Festigung der allgemeinen Sicherungsausbildung von militärischen Anlagen. Die Angehörigen der Kompanie befinden sich derzeit in der vorbereitenden Blockausbildung, um im September dieses Jahres im Rahmen einer Zertifizierungsübung ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis zu stellen. Die Ausbildungsabschnitte finden an Wochenenden statt. Die Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSU-Kräfte) unterstehen den jeweiligen Landeskommandos der Bundeswehr und werden im Bedarfsfall für Sicherungsaufgaben oder den Katastrophenschutz herangezogen. Die RSU-Kompanien bestehen ausschließlich aus Reservisten.


Heisam El-Araj / (dest)

Bild oben: Zwei Reservisten trainieren das Übergabegespräch
bei Wachablösung in einer Stellung (Foto: Michael Gehm).

Bild Mitte: Ministerialdirektor Randolf Stich (in Zivilkleidung)
unterhält sich mit Reservisten der RSU-Kompanie Rheinland-Pfalz
während der Mittagspause im Gelände auf dem Truppenübungsplatz
in Idar-Oberstein (Foto: Michael Gehm).

Bild unten: Oberst Erwin Mattes, Kommandeur des Landeskommandos
Rheinland-Pfalz, beobachtet die Ausbildung im militärischen Sicherungsdienst
(Foto: Michael Gehm).

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