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Sicherheitspolitisches Forum Süd: jetzt anmelden

Sicherheitspolitik und das sicherheitspolitische Geschehen spannend und nachvollziehbar zu vermitteln ist eines der Hauptziele des Reservistenverbandes. Das Sicherheitspolitische Forum Süd und das Sicherheitspolitische Forum Berlin setzen im jährlichen Wechsel auf Bundesebene dafür einen besonderen Akzent. Das Sicherheitspolitische Forum Süd wird in diesem Jahr am 25. September ab 9.30 Uhr die Themenschwerpunkte "NATO 2030",  "Klimawandel als Herausforderung für die Streitkräfte" und "Europa und die Großmachtkonkurrenz zwischen den USA und China" in drei Vorträgen von ausgewiesenen Experten adressieren. Anmeldungen für die Online-Teilnahme sind ab jetzt möglich.

Der Reservistenverband wird auch in diesem Jahr wieder das Sicherheitspolitische Forum Süd ausrichten. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 25. September 2021, von 09:30 bis 15:30 Uhr in einem hybriden Format in Giengen an der Brenz statt. Da aufgrund der pandemischen Lage nur eine kleine Anzahl an Gästen vor Ort gestattet ist, haben Interessierte die Möglichkeit, online teilzunehmen. Die Veranstaltung setzt sich aus drei Vorträgen sicherheitspolitischer Experten zu folgenden Themen zusammen:

 

„NATO 2030“ | GenMaj Jörg See, Deputy Assistant Secretary General for Defence Policy and Planning, NATO HQ

Die zunehmende Anzahl und Komplexität regionaler und globaler sicherheitspolitischer Herausforderungen verlangt von der NATO vor allem politische Einigkeit, militärische Glaubwürdigkeit und kontinuierliche Anpassung. Nur so kann sie ihre „raison d’être“ – die Freiheit und Sicherheit ihrer Mitglieder mit politischen und militärischen Mitteln zu gewährleisten – auch unter den aktuellen strategischen Rahmenbedingungen erfüllen. Um diese Kriterien auch in Zukunft zu erfüllen, haben die Staats- und Regierungschefs während des NATO-Gipfels 2021 in Brüssel ein umfangreiches Maßnahmenpaket gebilligt, das den Weg der Allianz zur „NATO 2030“ absteckt und die weitere Entwicklung der euro-atlantischen Sicherheitsarchitektur prägen wird.

 

„Konfliktlinie Klimawandel: Neue Aufgaben für die Streitkräfte?“ | Prof. Dr. Stefan Bayer, German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS) und Führungsakademie der Bundeswehr und Helmut-Schmidt-Universität

Das zunehmende Scheitern internationaler Klimaschutzregime lässt das Zeitfenster für eine weltweit erfolgreiche Klimapolitik von Jahr zu Jahr schwinden. Gleichzeitig manifestiert sich der Klimawandel bereits heute in verschiedensten Erscheinungsformen. Die daraus resultierenden Implikationen für die Sicherheitspolitik beeinflussen auch die strategische Ausrichtung von Streitkräften. Ein Risikomanagement strebt dabei zunächst an, präventiv den Klimawandel weitestgehend zu vermeiden, in dem Klimapolitik im Militär betrieben wird („Green Armies“). Andererseits soll die Schadenshöhe von eintretenden Klimaeffekten auch durch den Einsatz von Streitkräften minimiert werden. Beide diskutierten Managementstrategien zeigen auf, dass rein nationale Bearbeitungen des Klimawandels auch in der strategischen Ausrichtung von Streitkräften im Klimawandel an seine Grenzen stößt und kooperatives Handeln deutlich an Relevanz gewinnen muss, um die (neuen) zukünftigen Herausforderungen konstruktiv bearbeiten zu können.

 

„Europa zwischen den Fronten: Handlungsoptionen und Perspektiven der sich verschärfenden globalen Großmachtkonkurrenz USA – China“ | Prof. Dr. Günther Schmid, frühere Tätigkeit im nachgeordneten Geschäftsbereich des Bundeskanzleramts für das Themenfeld „Internationale Sicherheitspolitik“ mit Schwerpunkt Asien und China

Die CORONA-Krise hat die strategische Großmachtrivalität zwischen den USA und China weiter verschärft, die liberale regelbasierte Weltordnung weiter geschwächt und zu einem sich intensivierenden Systemwettbewerb zwischen liberal-demokratischen und autoritären Staaten geführt. Europa war in den letzten vier Jahren nicht nur mit einem Totalausfall der USA (unter der TRUMP-Regierung) als westliche Führungs- und globale Ordnungsmacht konfrontiert, sondern sah sich gleichzeitig dem wachsenden politischen und wirtschaftlichen Einfluss und Druck Pekings ausgesetzt. Der Umgang mit China – die EU definiert die kommunistische Großmacht gleichzeitig als „Partner“, „Wettbewerber“ und „Systemrivalen“ – wird immer mehr zum Testfall für die Selbstbehauptung Europas im 21. Jahrhundert.
Welche realistischen Spielräume und Optionen zwischen einer gemeinsamen geopolitischen Eindämmung Chinas (zusammen mit den USA) und einer „Äquidistanz“, d.h. einer „mittleren“ Position zwischen den rivalisierenden Großmächten, ergeben sich für die EU?
Die Positionierung Europas in diesem eskalierenden globalen Macht- und Systemwettbewerb wird immer mehr zur Schicksalsfrage des Kontinents.

 

Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Björn Müller, Redakteur bei unserem sicherheitspolitischen Magazin „loyal“. Für die digitale Übertragung nutzen wir die Browser-Anwendung Vimeo, für die keine Installation erforderlich ist. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie einen Teilnahme-Link sowie in separater E-Mail das dazugehörige Passwort.

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Sollten Sie nicht live teilnehmen können, haben Sie die Möglichkeit, sich die Veranstaltung im Anschluss auf dem YouTube-Kanal des Verbandes anzusehen.

 

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