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Sicherheitspolitische Hochschularbeit

Sicherheitspolitische Grundakademie: Biden, Korea und vieles mehr




Symbolbild: Anhängerinnen von Joe Biden demonstrieren in Denver. Der US-Präsident ist mittlerweile seit mehr als 100 tagen im Amt.

Foto: Colin Lloyd via unsplash.com

Sicherheit geht vor – sowohl im sicherheitspolitischen Diskurs, als auch in Zeiten von Covid-19. Aus diesem Grund fand die 39. Sicherheitspolitische Grundakademie des Bundesverbandes Sicherheitspolitik an Hochschulen erneut digital über Zoom statt. So verfolgten 26 interessierte Studierende spannende Vorträge zu sicherheitspolitischen Themen. Das abwechslungsreiche Programm, zu dem Vertreterinnen und Vertreter von Think Tanks, Botschaften und Institutionen eingeladen waren, ermöglichte den Studierenden, mit zahlreichen Akteuren der Sicherheitspolitik in Kontakt zu kommen.

Einer der Höhepunkte: Der Vortrag von Dr. Stormy-Annika Milder, Executive Director des Aspen Institute Germany, die unter dem Titel „Die ersten 100 Tage” die Herausforderungen und Chancen der Biden-Präsidentschaft analysierte. Ein weiteres Highlight war das Gespräch mit Juseong Lim von der Botschaft der Republik Korea in Berlin. Nach einem Vortrag des Südkoreaners über die einzigartige Historie, das sicherheitspolitische Umfeld und die sicherheitspolitische Strategie der Region und des Landes, diskutierten die Studierenden viel über die Möglichkeit einer Wiedervereinigung der zwei koreanischen Staaten. Passend dazu wurden auch der Vergleich und mögliche Lernerfolge der deutschen Wiedervereinigung besprochen.

Natürlich kamen in den vier Tagen der Akademie auch die traditionellen Sicherheitsthematiken nicht zu kurz. Gemeinsam mit Dr. Andreas Nick MdB widmeten sich die Studierenden dem Deutschen Bundestag als Akteur in der Außen- und Sicherheitspolitik. Dr. Nick ermöglichte allen Beteiligten praktische Einschätzung zu den Themen der deutschen Sicherheitspolitik: Neben dem Bundestag als klassischer Akteur sprachen die Teilnehmenden mit Dr. Philipp Schäfer vom Zentrum Informationsarbeit der Bundeswehr und Dr. Oliver Meier vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik auch über das Thema Nuklearwaffen. Oberstleutnant d.R. Martin Hortig vom Multi National CIMIC Command referierte ferner über die Zivil-Militärische Zusammenarbeit in Deutschland.

Zusammenarbeit war auch das Thema des Vortrages von Dr. Lynda Iroulo vom GIGA (German Institute for Global and Area Studies), die das Zustandekommen, den Inhalt und die Zukunftsperspektive der African Continental Free Trade Area (Af-CFTA) erläuterte. Mit Oberst i.G. Norbert Eitelhuber von der Bundesakademie für Sicherheitspolitik diskutierten die Teilnehmenden die Frage, ob Deutschland sein Verhältnis zu Russland eher kooperativ oder konfrontativ gestalten sollte. Die Diskussion dazu war so inhaltlich aufgeladen, wie es dieses Thema verdient.

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