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Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

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So klappt’s mit der Lokalzeitung




Trotz Homepage und Facebook: Eine Veröffentlichung in der lokalen Zeitung verspricht für viele Reservistenkameradschaften den meisten Erfolg, bzw. die größtmögliche Reichweite. Doch wie schaffe ich es überhaupt ins Blatt?

Ein Allheilmittel konnte auch Daniel Robbel nicht nennen, denn das gibt es schlichtweg nicht. Doch der "Blick aktuell"-Redakteur konnte den mehr als 20 angereisten Print- und Onlineredakteuren aus den Landesgruppen Faktoren nennen, die dazu beitragen, dass die Lokalzeitung "mich lieb hat", also meine Veranstaltung ankündigt und eventuell sogar einen freien Mitarbeiter zur Berichterstattung schickt. Dazu ist es nötig, die Arbeitsabläufe in den Redaktionen zu kennen.

Arbeitsaufwand für Redaktion so gering wie möglich halten
"Wir haben ein E-Mail-Aufkommen von ca. 30.000 Mails im Monat. Das meiste davon sind dubiose Angebote, die gleich im Spamfilter landen. Doch auch bei den für uns relevanten E-Mails müssen wir sofort den Gehalt erkennen können." Soll heißen: Wenn im Betreff nur "PM Reservistenverband" steht statt "Michael Mustermann erhält hohe Auszeichnung", verringere ich die Chance einer Veröffentlichung. Bei eingereichten Texten gilt: Die W-Fragen werden beantwortet. Das Bild wird in möglichst hoher Auflösung eingereicht, dazu gehört eine Bildunterschrift, die erklärt, wer auf dem Bild zu sehen ist und was dort geschieht. Kommt ein Redakteur oder ein freier Mitarbeiter zu meiner Veranstaltung, ist es sinnvoll, ein Handout mit den wichtigsten Informationen und Namen vorzubereiten., besonders bei komplizierten Namen.

Robbel: "Aber auch wenn Sie das alles berücksichtigen, hängt es letzten Endes am Redakteur und am freien Platz im Blatt. Hier ist ein Griff zum Telefonhörer hilfreich. Identifizieren Sie, wer für die zuständig ist und pflegen Sie den Kontakt."

Foto und Headline sollen Leser in den Text ziehen
Weitere Inhalte des Medienseminars in Limburg an der Lahn waren das Finden von passenden Headlines, die den Kern der Nachricht wiedergeben, und die Wirkung von Fotos in Print- und Online-Publikationen. Denn: Foto und Überschrift sind die Elemente, die der Leser als erstes wahrnimmt. Sie sollen Appetit machen, sich mit dem weiteren Inhalt auseinanderzusetzen. Bei den halbjährlich stattfindenden Fortbildungen werden die Landesbeauftragten in Theorie und Praxis geschult, um dieses Wissen in die nachgeordneten Bereiche weiterzugeben.

(red)

Bild oben:
Redakteur Daniel Robbel erklärt,
wie die Lokalzeitung funktioniert.
(Foto: Sören Peters)

Bild unten:
Ergebnis einer praktischen Übung: Für das Internet
kann ich mit einfachen Mitteln, wie hier mit dem Smartphone,
"dichte" Fotos produzieren. Für Print reicht die Qualität meist nicht.
Zu sehen: Redakteur Sören Peters referiert über Fotografie.
(Foto: André Stutzke)

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