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Solidaritätslauf bringt 30.000 Euro für Versehrten-Stiftung




Fast 2.000 Läufer und Marschierer haben an Fronleichnam ihre Verbundenheit mit den deutschen Einsatzsoldaten gezeigt. Sie legten beim Solidaritätslauf an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg (HSU) zwischen drei und zwölf Kilometer zurück.

Besonders auffällig war dabei eine Kompanie des Fallschrimjägerbataillons 373 aus Seedorf, das die gesamte Distanz vom Start bis zum Ziel in Marschformation zurücklegte.  Alle Ergebnisse des Laufs in den verschiedenen Kategorien haben die Veranstalter hier zusammengefasst.

Doch nicht nur der Solidaritätslauf an sich, sondern auch das Rahmenprogramm hatte allen Besuchern etwas zu bieten. Höhepunkt dabei war das Aufstellen einer menschlichen Gelben Schleife auf dem Sportplatz der HSU. Mehr als 200 Teilnehmer zeigten so ihre Unterstützung für diejenigen, die sich derzeit im Einsatzland befinden oder verletzt – sei es körperlich oder seelisch – heimgekehrt sind. Ferner präsentierten die verschiedenen Organisationen aus dem "Netzwerk der Hilfe" ihre Initiativen. Harald Zeng, Landesgeschäftsführer Hamburg des Reservistenverbandes, und Major d.R. (vorl.) Dr. Matthias Witt-Brummermann von der Arbeitsgruppe "PTBS und Familienbetreuung" informierten gemeinsam über Posttraumatische Belastungsstörungen.

Viele prominente Gesprächspartner zeigten großes Interesse an diesem Engagement des Reservistenverbandes, darunter Hamburgs Innensenator Michael Neumann, der Ständige Stellvertreter des Wehrbeauftragten, Ministerialdirigent Oberstleutnant d.R Wolfgang Müller, Stiftungsgründer Oberst d.R. Dr. Horst Schöttler sowie der einsatzverletzte Stabsfeldwebel a.D. Stefan Deuschl.

Zur Abendveranstaltung begrüßte Universitäts-Präsident Professor Dr. Wilfried Seidel zahlreiche Läufer und Gäste in der Aula der HSU. Nach der Siegerehrung folgte der Höhepunkt dieses Benefiz-Tages: Das Veranstaltungs-Team des Solidaritätslaufs unter der Leitung von Leutnant Daniel Conrad überreichte der Oberst-Schöttler-Versehrten-Stiftung einen Spendenscheck in Höhe von 30.000 Euro.

(red)

Bild oben:
Rund 200 Teilnehmer bildeten eine
Gelbe Schleife der Solidarität.
(Foto: Mayerosch/Support German Troops)

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