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DER VERBAND

Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

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Die Reserve

Spenden für die Ukraine: Kooperation mit dem DRK




Zwei Herzen in den ukrainischen Nationalfarben liegen auf einem Atlas, der Mittel- und Osteuropa zeigt.

Quelle: pixabay

drkspendenUkraine

Der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine hat unsere Welt verändert. Das Bedürfnis, den Menschen vor Ort in der Ukraine und den Geflüchteten – vor allem Frauen und Kindern – zu helfen, ist groß. Die schnellste und universellste Art der Hilfe sind Geldspenden. Damit die Mittel ganz gezielt dort eingesetzt werden, wo sie benötigt werden, arbeiten wir hier mit einem vertrauten Kooperationspartner zusammen: Der Reservistenverband sammelt, um diese Spenden dann in einem Rutsch und ohne Abzug an das Deutsche Rote Kreuz weiterzuleiten. Es wäre ein starkes Signal der Reserve, wenn auch wir uns mit einem sichtbaren Zeichen an der Hilfe für die Notleidenden beteiligen würden. Jeder Euro zählt!

Unser Spendenkonto

Zahlungsempfänger: Reservistenverband
IBAN: DE73 8204 0000 0117 7500 01
Verwendungszweck: Ukraine-Hilfe
Verwendungszweck 2: Sofern Sie eine Spendenquittung benötigen, ergänzen Sie den Verwendungszweck bitte um Ihre Anschrift.

Angebote sammeln, schnell reagieren

Die Bundeswehr und der Reservistenverband sind sich der großen Hilfsbereitschaft der Reservistinnen und Reservisten bewusst. Um die verschiedenen Hilfsangebote, auch über die Geldspende hinaus, bündeln und zusammenführen zu können, bietet der Reservistenverband eine zentrale Meldestelle für alle an, die unterstützen möchten. Nach einer formlosen E-Mail an bereit@reservistenverband.de erhalten Sie Zugang zu einem Online-Formular, über das wir Ihre Daten und die Art der angebotenen Unterstützung erfassen können. Bitte beachten Sie auch unseren Datenschutzhinweis.

Ob Spenden, Unterbringung von geflüchteten Menschen, administrative Aufgaben in der Flüchtlingshilfe, und und und – der Reservistenverband sammelt erst einmal alle Angebote. Freiwilligenmeldungen für Reservistendienst werden direkt an die Bundeswehr weitergegeben, wenn diese den Bedarf adressiert. Welche Art von Unterstützung Sie auch immer anbieten möchten – bitte beachten Sie, dass es sich hier um Eventualplanungen handelt und der Bedarf von Ort zu Ort, von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein kann. Wir sammeln die Angebote erst einmal vorab, um dann so schnelle Hilfe vermitteln zu können. Über die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse können wir Sie auf dem Laufenden halten, welcher Bedarf gerade formuliert wird. Zudem finden Sie hier Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Auch die Bundeswehr nimmt Freiwilligenmeldungen für die Unterstützung der Truppe entgegen. Alle Informationen dazu finden Sie direkt bei der Bundeswehr.

Was ist mit Sachspenden?

Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass viele Menschen in der Ukraine nicht zwingend auf Sachspenden angewiesen sind. Darüber hinaus sind der Transport und die Verteilung inländisch aufgrund der Kriegswirren erheblichen Widerständen bzw. Gefahren ausgesetzt. Der Bedarf an Sachspenden adressiert eher für die aus der Ukraine Geflüchteten, in erster Linie Frauen und Kinder. Aber auch hier gilt: Nicht Alles, was gespendet wird, ist sinnvoll oder wird wirklich gebraucht. Deshalb bitten immer mehr Hilfsorganisationen dezidiert um Spenden, die Sinn ergeben.

Wenn Sie also mit Sachspenden helfen wollen, dann bitten wir Sie herzlich darum, sich mit den Hilfsorganisationen an Ihrem Wohnort in Verbindung zu setzen. Nur da kann sinnvoll und situativ im Sinne der Hilfsbedürftigen unterstützt werden.

Kann ich Geflüchtete bei mir aufnehmen?

Sie werden sicher verstehen, dass der Reservistenverband kein bundesweites Unterkunftsmanagement für „freie Unterkünfte“ anbieten kann. In diesem Zusammenhang empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich auf der Plattform https://unterkunft-ukraine.de/ registrieren. Hier werden bundesweit vorhandene Unterkünfte an Hilfesuchende vermittelt. Die Registrierung und Vermittlung sind kostenlos!

Die Flüchtlinge aus der Ukraine, benötigen nur einen Pass zur Einreise. Sie bekommen ein Touristen-Visum und können so 90 Tage lang bleiben. Wegen der aktuellen Situation in Ihrem Heimatland kann dieser Aufenthalt zunächst für maximal weitere 90 Tage verlängert werden. Dazu müssen Sie sich an die Ausländerbehörde wenden, in deren Bezirk Sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, heißt es im Merkblatt des Landes. Aufgrund der verheerenden Eindrücke des Krieges, kann es notwendig sein, psychologischen Beistand für die Geflüchteten zu organisieren. Es besteht eine große Hilfsbereitschaft von Organisationen und Kirchen, so dass es sicher auch Angebote in Ihrer Nähe gibt. Schließlich können Sie sich in allen Fragen der Unterkunft für Flüchtlinge an hilfe@unterkunft-ukraine.de wenden.

Wir bedanken uns von Herzen für Ihre Hilfsbereitschaft und das große Engagement vielerorts!

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