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Die Reserve

Starke Sanitätsreserve: Medizinisch und militärisch fit




Tarnen und Täuschen: Für viele der Teilnehmenden schon eine Weile her. Um gegnerische Aufklärung zu erschweren, werden die Konturen von Fahrzeugen mittels Tarnnetz und natürlichen Hilfsmitteln verwischt und der Umgebung angepasst.

Foto: Bundeswehr/Palkoska

reserveSanitätsdienst

Bei der Ausbildung „Starke Reserve 2022“ haben die Reservisten der 5. Kompanie des Kommandos Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst „Ostfriesland“ (5./Kdo SES) ihr militärisches Grundwissen aufgefrischt. Ebenso wurden sie in medizinischen Lagen gefordert. Schwerpunkt war das Aufbauen, Einrichten und Betreiben einer luftbeweglichen Sanitätseinrichtung. Zudem übten die Reservisten im ostfriesischen Leer den Einsatz von Verwundetentransportmitteln.

Schon am Abend der Anreise war die Vorfreude der Teilnehmenden, die überwiegend aus Ärztinnen, Ärzten und medizinischem Fachpersonal bestanden, deutlich zu spüren. Endlich wieder Soldat sein, die Uniform tragen und das Gefühl von Gemeinschaft und Kameradschaft spüren! Wohlwissend, dass die vor ihnen liegenden Tage fordernd sein würden. Denn neben den sanitätsdienstlichen Elementen standen auch die Sicherung bei Nacht, ABC-Ausbildung, Schießübungen, Formaldienst und als krönender Abschluss eine zweitägige Übung auf dem Dienstplan. Die Reservisten müssen medizinisch und militärisch fit sein, sie dienen der schnellen Personalergänzung für die aktiven Einheiten im Kommando Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst „Ostfriesland“.

Der Kompaniefeldwebel der 5./Kdo SES, Oberstabsfeldwebel Udo L., ist seit mehr als 40 Jahren Soldat und vor fünf Jahren aus dem aktiven Dienst in den Ruhestand versetzt worden. Aufhören kam für ihn dennoch nicht in Frage. Als „Mutter der Kompanie“ ist er auch heute noch rund um die Uhr für seine Truppe da. Ob Verpflegung, Unterkunft oder einfach mal ein offenes Ohr – für seine Reservistinnen und Reservisten da zu sein ist ihm eine Herzensangelegenheit: „Es ist mir eine Ehre, der Spieß dieser hochmotivierten Truppe zu sein. Hier wächst seit langem etwas zusammen und ich freue mich schon jetzt auf das Wiedersehen im nächsten Jahr.“

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