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Tag der offenen Tür: Die Bundesregierung lud zum Staatsbesuch




Zum 16. Mal hatte die Bundesregierung am Wochenende in Berlin ihre Türen geöffnet und Bürgerinnen und Bürger zum Staatsbesuch eingeladen. Zahlreiche Ministerien, das Bundeskanzleramt und das Presse- und Informationsamt standen für Besucher offen. Der Reservistenverband war als Aussteller im Verteidigungsministerium mit dabei.

Reservisten aus Berlin und Mittelfranken – zwei der vier Pilotregionen, die derzeit die militärische Ausbildung von Reservisten für Reservisten in Individuellen Grundfertigkeiten (IGF) und Körperlicher Leistungsfähigkeit (KGF) erproben – informierten Besucher wie aktive Soldaten über das neue, zusätzliche Angebot des Reservistenverbandes. "Die erweiterten Ausbildungsangebote stoßen auf großes Interesse, viele Besucher und auch aktive Soldaten informierten sich bei uns über die Möglichkeiten, sich als Reservist zu engagieren", sagt Oberstleutnant der Reserve Karsten Ahrens, der als Landesgeschäftsführer des Verbandes in Berlin für das Pilotprojekt verantwortlich ist. Noch bis Ende des Jahres dauert das Pilotprojekt an, dann werden die Ergebnisse ausgewertet. Hintergrund: Mit Ausnahme des Schießens sollen beorderte Reservisten zukünftig beim Reservistenverband in IGF und KLF ausgebildet werden können. Das Angebot ist für alle Reservisten offen, Angehörige der Allgemeinen Reserve können freiwillig teilnehmen.

Abwechslungsreiches Programm
In den historischen Mauern des Bendlerblockes erwartete den Besucher viel Abwechslung: In Zelten informierte die
Bundeswehr über ihre Aufgaben, Ausrüstungsgegenstände wurden ausgestellt und erklärt. Auf dem zentralen Veranstaltungsplatz konnten die Gäste militärisches Großgerät aus der Nähe begutachten: Kraftfahrzeuge wie Eagle und Boxer oder auch das Flugabwehrraketensystem Patriot standen bereit. Gleich nebenan, auf dem zentralen Veranstaltungsplatz hatte das Ministerium ein buntes Programm aus Information und Unterhaltung zusammengestellt. Mehrmals täglich spielte das Musikkorps und die Diensthundestaffel der Bundeswehr zeigte, welch breitgefächerte Aufgaben die Tiere in den Streitkräften übernehmen. Vom rund 8 Meter hohen Kletterturm konnten mutige Besucher das Treiben von oben betrachten.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ­­­­machte sich ein Bild
Die
Protokollsoldaten des Drillteams des Wachbataillons zeigten beim Exerzieren mit dem Gewehr unter den Augen von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ihr Können. Die Ministerin war am Sonntag zu einem Rundgang über das Ausstellungsgelände gekommen und informierte sich bei Soldaten und den vielen bundeswehrnahen Organisationen auf dem Gelände über das Angebot für Besucher.

Sternedesserts und Einsatzverpflegung
Besondere Leckerbissen boten die Männer der Koch-Nationalmannschaft der Bundeswehr: Vier verschiedene Desserts zauberten die Spitzenköche für die Besucher des Standes. 3800 Portionen davon waren allein am Samstag über die Theke gegangen, mehr als die Köche erwartet hatten. Man habe eine Nachtschicht eingelegt, um auch den Gästen am Sonntag ihren Besuch im Verteidigungsministerium versüßen zu können, berichtete Kapitänleutnant Fred Kaspar Nett, Leiter der Koch-Nationalmannschaft. Gleich am Stand gegenüber gab es das Kontrastprogramm: Hier konnten auch ungediente Besucher in den Genuss von "EPa" kommen, die Einmannpackung zur Verpflegung der Soldatinnen und Soldaten. EPa kommt immer dann zum Einsatz, wenn keine Kantine in der Nähe und die Feldverpflegung nicht möglich ist.

Regelmäßige "Einladung zum Staatsbesuch"
Der Tag der offenen Tür der Bundesregierung ist nach 16 Jahren zur guten Tradition geworden. Im vergangenen Jahr folgten fast 150.000 Besucher der Einladung ins Bundeskanzleramt, das Presse- und Informationsamt sowie die vierzehn Bundesministerien. Zentrales Thema 2014 war "25 Jahre Freiheit und Einheit" – in Erinnerung an Hunderttausende mutiger Menschen, die die SED-Diktatur in der DDR überwunden und den Fall der Mauer erzwungen haben. "Sie haben damit die Voraussetzung dafür geschaffen, dass Deutschland seine Einheit in Frieden und Freiheit wiedererlangen konnte“, heißt es auf der Website der Bundesregierung.

 

Nadja Klöpping

 
Bild oben: Das Drillteam des Wachbataillons zeigte beim Tag der offenen Tür
im Verteidigungsministerium gleich mehrfach sein können.
(Foto: Reservistenverband / Nadja Klöpping)

Zweites Bild: Reservisten aus Berlin und Franken standen beim Tag der offenen Tür im
Verteidigungsministerium Rede und Antwort und warben für den Dienst als Reservist.
(Foto: Reservistenverband / Nadja Klöpping)
 
Drittes Bild: Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen war am Sonntag
persönlich vor Ort um die Gäste in „ihrem“ Ministerium zu begrüßen.
(Foto: Reservistenverband / Nadja Klöpping)
 
Bild unten: Die Köche der Koch-Nationalmannschaft der Bundeswehr
versüßten den Gästen den Besuch im Ministerium. (Foto: Reservistenverband / Nadja Klöpping)
 

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