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Team Sachsen-Anhalt III gewinnt DRM-Generalprobe in Lehnin




Die Aufgaben der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte standen im Mittelpunkt des Wettkampfs im Wehrbereich III. 13 reine Reservistenmannschaften und drei Teams aus aktiven Soldaten verglichen ihre Leistungsfähigkeit auf dem Truppenübungsplatz in Lehnin. Zugleich galt der Wehrbereichswettkampf als Probelauf für die Deutsche Reservistenmeisterschaft (DRM) im September 2013. Der Leistungsvergleich auf Bundesebene wird ebenfalls auf dem Übungsplatz bei Potsdam ausgetragen.

Wie auch beim Bundeswettkampf ging es am ersten Tag mit einem Schießen in der kleinen Kampfgemeinschaft und mit einem Nachtorientierungsmarsch los. Nach einer kurzen Ruhephase ging es am zweiten Wettkampftag in die Vollen. Zugeschnitten auf die Anforderungen im Heimatschutz verlangten die einzelnen Stationen den Reservisten und Aktiven alles ab.

Die Lage
Ein schweres Unwetter entlädt sich über dem Land Brandenburg. Während sich die Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSUKr) aus dem Wehrbereich III zu einer gemeinsamen Übung auf dem Truppenübungsplatz Lehnin befinden, schwellen Bäche an und überschwemmen ganze Straßenzüge, durch Blitzschlag brechen etliche Brände aus. Da die Versorgung für Teile der Bevölkerung nicht mehr gewährleistet werden kann, wird Katastrophenalarm ausgelöst. Die RSUKr unterbrechen ihre Ausbildung und unterstützen die zivilen Hilfsorganisationen bei ihrer Arbeit. Dieses Szenario war die Grundlage des Wettkampfes für Reservisten im Wehrbereich III.

So lief der Wettkampf
In einem Wettkampfkreis mit engen Zeitrahmen absolvierten die fünfköpfigen Teams die Stationen, deren Aufgabenspektrum breit gefächert war: Stationen waren unter anderem das Löschen kleinerer Brände, das Suchen und Retten von Personen aus einem Haus sowie das Stapeln von Sandsäcken. Daneben galt es, die Fähigkeiten in typischen militärischen Aufgabenfeldern wie der Personen- und Kfz-Kontrolle, dem Schlauchbootfahren oder auf der Spezialhindernisbahn unter Beweis zu stellen. Außerdem wurden bei einem angenommenen Verkehrsunfall zwei Personen versorgt und die Fähigkeiten beim partnerschaftlichen Umgang mit den Medien geprüft. Zum Schluss wartete noch der Eilmarsch, der die Kameraden zurück in die Kaserne führte.

Doppelsieg für Sachsen-Anhalt
Grund zur Freude hatte vor allem die Mannschaft Sachsen-Anhalt III. Sie holte 1.037 von 1.100 möglichen Punkten und sicherte sich den ersten Platz. Auf Rang 2 folgte mit 961 Zählern Sachsen-Anhalt I vor Sachsen II mit 948 Punkten. Beim anschließenden Kameradschaftsabend konnten sich Wettkämpfer, Funktionspersonal und Gäste austauschen.

Eine Bildergalerie gibt es hier zu sehen.

Vorbereitungsphase für DRM 2013 beginnt
"Insgesamt war es eine runde Sache", bilanzierte Projektoffizier Oberstleutnant Klaus-Peter Wille nach dem Wettkampf. "Für die DRM 2013 haben wir eine gute Basis geschaffen." Bis zum Bundeswettkampf sollen im Kreislauf der Stationen noch einige Kleinigkeiten nachgebessert werden. Auch sollen beim Nachtorientierungsmarsch 2013 alle Mannschaften gleichzeitig an den Start gehen können, eine elektronische Zeiterfassung macht es möglich. 2011 in Daaden waren die Teams zeitversetzt gestartet, so dass vor dem anstrengenden Wettkampftag die ersten schon im Bett lagen, als die Konkurrenten noch auf der Strecke waren. "Wir sind auf einem guten Weg", meint Wille.


Ronald Nitschke / (spe) / (wrs)

Bild oben:
Das Siegertreppchen: Sachsen-Anhalt III
vor Sachsen-Anhalt I und Sachsen II.
(Foto: Bodo Wollin)

Bild Mitte:
Mit dem Schlauchboot galt es, wichtige
Fracht zu bergen und ans Ufer zu bringen.
(Foto: Bodo Wollin)

Bild unten:
Nach einem angenommenen Verkehrsunfall versorgen die
Wettkämpfer an der Station Sanitätsdienst zwei verletzte Kameraden.
(Foto: Bodo Wollin)

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