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Tiger: Experten suchen nach Absturzursache




Nach dem Absturz eines Kampfhubschraubers Tiger in Mali suchen Experten nach der Ursache. Verbandspräsident Veith kondoliert Familien der beiden Soldaten.

Unmittelbar nach dem Bekanntwerden des Absturzes eines Kampfhubschraubers 70 km nördlich von Gao soll ein Expertenteam aufklären, warum der "Tiger" plötzlich zu Boden fiel. "Die Untersuchungen zu dem Vorfall dauern an", meldete die Bundeswehr am späten Donnerstagabend.

Bislang ist folgendes bekannt: Die "Tiger" waren wie üblich in einer Zweierrotte unterwegs. Der Pilot des zweiten Hubschraubers, der unmittelbar hinter der Unglücksmaschine flog, berichtete von einem plötzlichen Sturzflug ohne erkennbaren Grund. (Quelle u.a.: Welt online)

Einen Beschuss vom Boden habe die Besatzung nicht wahrgenommen. Auch ein Notruf über Funk oder Rauchentwicklung des Getriebes blieben aus. Der abgestürzte Hubschrauber brannte demnach völlig aus, die beiden Besatzungsmitglieder hatten keine Überlebenschance. Der Pilot und der Bordschütze stammen aus Hessen, sie waren in Fritzlar stationiert.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen äußerte sich wie folgt: "Der Tod der Männer trifft uns alle tief, ich verneige mich vor dem Leid und dem Opfer der beiden Soldaten."

Auch der Präsident des Reservistenverbandes, Oberst d.R. Oswin Veith MdB, ist zutiefst betroffen und zollt den beiden Soldaten für ihre Einsatzbereitschaft und ihren Mut seine höchste Anerkennung. Er sagt: "Unsere Gedanken sind bei den Familien, Freunden und Kameraden der Gefallenen."

Aktuell beteiligt sich die Bundeswehr mit 875 Soldaten an der MINUSMA-Mission, 21 von ihnen sind Reservisten.

(red)

Bild oben:
Kampfhubschrauber Tiger im Flug.
Das Bild entstand bei einer "Muster-Einsatz-
Flug-Ausbildung" in Südfrankreich.
(Foto: Bundeswehr / Schneider)

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