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Training und Gespräche vor CIOR-Kongress




Im norwegischen Stavanger findet dieses Wochenende der CIOR-Kongress statt – wir berichteten. CIOR steht für Confédération Interalliée des Officiers de Réserve. Die multinationale Reserveoffiziersvereinigung vertritt mehr als 1,3 Millionen Reservisten aus 36 Ländern. Traditionell reisen die Wettkampfmannschaften der jungen Reserveoffiziere (Young Reserve Officers) früher zum Kongressort an, um letzte Vorbereitungen am Veranstaltungsort abzuschließen.


Die deutschen Teilnehmer sind gut vorbereitet. Ende Juli trainierten sie an der Infanterieschule in Hammelburg. Aufgrund der Wetterbedingungen gestaltete sich das Training dort schwierig, dennoch konnte die Mannschaft ohne Verletzungen am vergangenen Freitag nach Stavanger aufbrechen. Dort wurde das Training am Samstag fortgesetzt, um die lokalen Anforderungen auf der Schieß- und Hindernisbahn kennenzulernen. Nach den Regeln des Wettkampfes werden die Schießdisziplinen mit den nationalen Handwaffen des Gastgeberlandes ausgeführt. So erhielt die deutsche Mannschaft die Gelegenheit sich an der HK 416 als auch an der Glock 17 auszuprobieren und einzuschießen.

Beim Orientierungslauftraining galt es, sich auf das Gelände einzustellen. Auch wenn die Natur eine beeindruckende Szenerie darbietet – feuchtes, knöchelhohes Gras durchzogen von felsartigem Gestein – erschweren die Gegebenheiten ein allzu rasches Durchqueren. Die Mannschaft freut sich dennoch auf den Wettkampf, um sich mit den anderen Nationen messen zu können.

Am Samstag erreichten auch die vier deutschen Teilnehmer des Young Reserve Officers Workshop (YROW) Stavanger. Für sie stand am Wochenende ein sicherheitspolitisches Vorbereitungsseminar mit Kameraden aus den USA und der Schweiz auf dem Programm. Ziel war es, sowohl über die nationalen Sicherheitskonzepte als auch über die Reserveverbände zu informieren und einen Austausch im kleinen Kreis zu ermöglichen. Im Zentrum der Diskussionen standen vor allem die Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf die nationalen Sicherheitskonzepte und damit verbunden auf Struktur, Größe, Kapazitäten und Fähigkeiten der Streitkräfte.

Jörg Schnurre

Bild oben: Oberleutnant zur See der Reserve
Björn Junge erkundet das Gelände
(Foto: Jörg Schnurre)

Bild unten: Leutnant der Reserve Timo Weyrauch (links)
im Gespräch mit dem schweizer Hauptmann
der Reserve Christoph Bühler
(Foto: Jörg Schnurre)

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