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Trauerfeier in Köln




Die am 19. Mai bei einem Selbstmordanschlag getöteten deutschen Soldaten wurden am 23. Mai 2007 nach Deutschland überführt.
Nach der Ankunft auf dem militärischen Teil des Köln/Bonner Flughafens fand auf dem Gelände der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung eine Trauerfeier mit militärischem Abschiedszeremoniell statt.
Die drei Soldaten waren Angehörige der Territorialen Wehrverwaltung und als aktive Reservisten im Einsatz beim Regionalen Aufbauteam Kunduz (Provincial Reconstruction Team -PRT-). Am 19. Mai waren sie zusammen mit Kameraden unterwegs um in einem Basar der nordafghanischen Stadt Kunduz dezentrale Besorgungen zu machen. Gegen 8:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit ereignete sich dort der Selbstmordanschlag. Dabei wurden drei Soldaten getötet und fünf weitere verletzt.
Zur Trauerfeier waren neben dem Bundesminister der Verteidigung, Dr. Franz Josef Jung und dem Generalinspekteur der Bundeswehr, General Wolfgang Schneiderhan, auch der Präsident des Verbands der Reservisten der Deutschen Bundeswehr, Ernst-Reinhard Beck, MdB, anwesend.
Der Minister bekräftigte in seiner Trauerrede, wie wichtig der Einsatz in Afghanistan für Sicherheit und Frieden ist. "Unsere Soldaten haben in Afghanistan bei den Menschen ein hohes Ansehen. Sie haben unsere rückhaltlose Unterstützung und unsere Dankbarkeit für ihren schwierigen Dienst verdient."
Jung erinnerte in dieser Stunde auch an die beim Anschlag zum Teil schwer verletzten Soldaten. Er wünschte ihnen von Herzen, dass es ihnen bald wieder besser geht. "Auch gelten unsere Gedanken den afghanischen Zivilisten, die beim Anschlag ihr Leben verloren haben und denjenigen, die dort ebenfalls schwer verletzt wurden", so Jung weiter.
Der Verband der Reservisten der Bundeswehr e.V. bekundet sein herzliches Beileid und tief empfundenes Mitgefühl für die hinterbliebenen Angehörigen und Freunde der Opfer.

Text: www.luftwaffe.de

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