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Treue Partner: deutsche und ungarische Reservisten




Ende Juni trafen sich der ungarische Reservistenverband MATASZ und der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. zum 14. Partnerschaftsseminar. Das Seminar zur "Neuorientierung der Reserve in einem veränderten sicherheitspolitischen Umfeld in Europa" fand im klösterlichen Gäste- und Tagungshaus St. Pirmin in Niederalteich (Niederbayern) statt. Die Teilnehmer wurden durch den Landesbeauftragten für die deutsch-ungarische Partnerschaft, Oberst a.D. Hans Stadler, empfangen.

Während des Treffens wurde die mittlerweile zehnte regionale Partnerschaft im Rahmen des nationalen Partnerschaftsvertrages geschlossen: Ab sofort besteht diese zwischen der Kreisgruppe Passau des deutschen Reservistenverbandes und der Bezirksgruppe (Komitat) Pest des ungarischen Reservistenverbandes MATASZ. Unterzeichnet wurde sie durch den Kreisvorsitzenden Passau, Peter Franke, und den Bezirksvorsitzenden Pest, Sandor Biro.

Die Seminarteilnehmer hörten Vorträge von Oberstleutnant d.R. Prof. Dr. Friedwart Lender, Beauftragter des Präsidiums für die Partnerschaft mit MATASZ, sowie des Präsidenten von MATASZ, Brigadegeneral a.D. Ernö Széles, über die aktuellen Entwicklungen in der europäischen Sicherheitspolitik und die damit einhergehenden Veränderungen im deutschen und im ungarischen Reservistenverband. Außerdem stellte der stellvertretende Bataillonskommandeur Oberstleutnant Lars Thiemann das Panzerpionierbataillon 4 in Bogen vor, inklusive einer Waffenschau und eines AGSHP-Schießens. Bei einem Ausflug in die Stadt traf die Gruppe den Bürgermeister Bogens und die ungarischen Reservisten trugen sich in das Gästebuch der Stadt ein. Anschließend wurde das Gerhard-Neumann-Museum in Niederalteich  besucht, wo der Inhaber des Privatmuseums Josef Voggenreiter den Kameraden eine kostenlose Führung gab.

Im nächsten Jahr soll das Treffen wieder in Ungarn stattfinden.


Mathias Krämer/ red

Bild oben: Die Teilnehmer des 14. Partnerschaftsseminars
deutscher und ungarischer Reservisten.
(Foto: Bundeswehr/ Tina Hecht)

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