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Trotz Standortschließungen: Reservistenverband bleibt in der Fläche




Das Verteidigungsministerium hat heute den Fahrplan der Standortschließungen veröffentlicht. Trotz des Rückzuges der Bundeswehr aus der Fläche bleibt der Reservistenverband jedoch nah dran an den Reservisten im Land.

"Wenn der Reservistenverband weiter in der Fläche aktiv und präsent bleiben soll – um den Rückzug der Bundeswehr aus der Fläche wirksam aufzufangen – braucht er entsprechende Mittel", fordert der Präsident des Reservistenverbandes, Roderich Kiesewetter MdB.

31 der 380 Standorte der Bundeswehr werden komplett geschlossen. 90 Kasernen werden drastisch verkleinert. 33 davon schrumpfen personell so stark, dass sie künftig nur noch unter 15 Dienstposten beheimaten werden. Von den Entscheidungen ist auch der Reservistenverband betroffen. Doch unabhängig davon, ob ein Standort geschlossen wird, bleibt die örtliche Geschäftsstelle des Verbandes bestehen.

"Parallel zur Neuausrichtung der Bundeswehr ist auch die Verbandsreform eingeleitet worden. Um hier ausreichend entlasten zu können, braucht der Reservistenverband entsprechende Unterstützung“, erklärt Kiesewetter und versichert: "Der Verband befindet sich in der Prüfphase und wird voraussichtlich Zusatzforderungen stellen, um den Rückzug der Bundeswehr aus bestimmten Regionen noch wirksamer ausgleichen zu können."

"Wir sind für die Betreuung aller Reservisten der Bundeswehr zuständig. Deshalb wollen wir möglichst nah dran sein an den Menschen", sagt Kieswetter weiter. "Wir ziehen uns nicht aus der Fläche zurück und bleiben dort, wo bisher die Bundeswehr präsent war. Der Reservistenverband ist und bleibt der Mittler für die Belange der Bundeswehr in der Gesellschaft. Das ist die beste Voraussetzung, die Bundeswehr in der Bildung eines neuen Selbstverständnisses zu unterstützen."

Weiter steht der Reservistenverband loyal zur Bundeswehrreform. "An der Sinnhaftigkeit der Bundeswehrreform gibt es keinen Zweifel, denn die Truppe benötigt schlanke Strukturen. So kann sie Geld in gutes Personal und gute Ausrüstung investieren", sagt Kiesewetter.

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(red)

Symbolbild oben:
Auch wenn 31 Standorte geschlossen werden,
bleibt der Reservistenverband in der Fläche nah
dran an den Reservisten.
(Grafik: Reservistenverband; Montage: spe)

Bild unten:
Roderich Kiesewetter MdB,
Präsident des Reservistenverbandes.
(Foto: Hans-Christian Plambeck/loyal)

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