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DER VERBAND

Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

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Verband freut sich auf Arbeit mit neuer Ministerin




Ursula von der Leyen wird erste Verteidigungsministerin in der Geschichte der Bundesrepublik. "Wir erhoffen uns von der Amtszeit Ursula von der Leyens die konsequente Weiterführung der Neuausrichtung der Bundeswehr", erklärt Roderich Kiesewetter, Präsident des Reservistenverbandes.

"Frau von der Leyen hat in ihren bisherigen Ressorts gezeigt, dass sie mit kluger Strategie und Durchsetzungsfähigkeit viel bewegen kann. Davon werden die Reservisten und die Bundeswehr profitieren. Darüber hinaus ist sie eine überzeugte Europäerin und wird auf dem wichtigen Feld der europäischen Sicherheitspolitik ihre Ideen einbringen. Der Reservistenverband möchte weiterhin konstruktiv unterstützen und als starker Partner die Mittlerrolle für die Belange der Streitkräfte in der Gesellschaft übernehmen. Das können wir sehr gut leisten, weil wir überall in Deutschland vernetzt sind. Die Ausbildung von Reservisten durch Reservisten kann der Reservistenverband als Aufgabe übernehmen, wenn die dafür notwenigen Ressourcen bereitgestellt werden. Auch auf anderen Gebieten, wie in Betreuungsnetzwerken und im Heimatschutz können Reservisten wertvolle Zuarbeit leisten."

Amtsvorgänger Thomas de Maizière wird nun erneut Bundesinnenminister. Der Reservistenverband wertet die Amtszeit de Maizières als sehr positiv. Kiesewetter: "Der Minister hat die Neuausrichtung der Bundeswehr entschieden vorangetrieben. Besonders die Reserve ist von ihm gefordert und gefördert worden. So hat er unter anderem die Konzeption der Reserve (KdR) erlassen und die 30 neuen Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanien (RSUKp) für den Heimatschutz eingeführt. Wir haben konstruktiv und vertrauensvoll mit Thomas de Maizière zusammengearbeitet. Für diese Zusammenarbeit und seine Aufgeschlossenheit gegenüber den Belangen der Reserve danken wir ihm sehr." Noch in den Koalitionsverhandlungen hat de Maizière die Reserve besonders mit Aufgaben für die Bundeswehr bedacht und als Vorsitzender der zuständigen Arbeitsgruppe hat er erstmals überhaupt dafür gesorgt, dass die Reservisten der Bundeswehr in einem Koalitionsvertrag erwähnt werden. "Dafür sind ihm alle Reservisten der Bundeswehr dankbar", so Kiesewetter.

In der ARD äußerte Ursula von der Leyen am Montag Respekt vor der neuen Aufgabe.


(red)

Archivbild oben: Ursula von der Leyen (links) wird
am Dienstag Thomas de Maizière als Verteidigungsministerin
ablösen. De Maizière wechselt wieder ins Bundesinnenministerium
(Archivfoto: Deutscher Bundestag, Thomas Trutschel, photothek.net).

Bild unten: Die neue Verteidigungsministerin Ursula
von der Leyen (links) mit ihrem Amtsvorgänger Thomas
de Maizière (Bild: Bundesministerium für Arbeit und Soziales).

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