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Gesellschaft

Volksbund-Sammler erzielen bestes Ergebnis seit neun Jahren




Major Benedikt Raimund Zacher, Artur Klein und Oberst Peter Eichelsdörfer (v.l.n.r.) bei der symbolischen Scheckübergabe.

Foto: Peter Nicolai

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

So viel war es schon lange nicht mehr: Bei der traditionellen Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Berchtesgadener Land haben die Soldatinnen und Soldaten der Standorte Bischofswiesen und Bad Reichenhall sowie beteiligte Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaften des Berchtesgadener Landes 61.107,67 Euro gesammelt. Das beste Ergebnis seit neun Jahren.

Die Soldaten der Standorte Bad Reichenhall und Bischofswiesen waren wesentliche Träger der Sammlung 2019. Mit Haus- und Friedhofssammlungen in 22 Kommunen der Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein, aber auch truppeninternen Sammlungen sowie dem Verkauf von Gedenkkerzen im Rahmen der Aktion „Lichter für den Frieden“ in den Kasernen wurde ein hoher Anteil zum Erlös beigetragen. Der Geschäftsführer des Bezirksverbandes Oberbayern des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Artur Klein, begrüßte bei einer symbolischen Scheckübergabe in der Offiziersheimgesellschaft Bad Reichenhall die anwesenden Sammler.

Am 16. Dezember 2019 hatte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 100-jähriges Bestehen gefeiert. Für Klein war das ein Grund, in die Zukunft des Volksbundes zu blicken: „Ich habe Ihnen heute eine Karte mitgebracht, an der wir gerade arbeiten: Wenn wir fertig sind, sollen dort die 832 Kriegsgräberstätten, in 46 Ländern mit 2,8 Millionen Toten verzeichnet sein, die der Volksbund pflegt. Wir stehen am Anfang, es fehlen noch 615 Punkte.“ So würde sichtbar, dass die Kriege des letzten Jahrhunderts die Welt stark zeichneten.

Mittlerweile lebt die vierte Generation in Deutschland im Frieden, deshalb hat sich der Volksbund auch zur Aufgabe gemacht mittels Schul- und Bildungsarbeit die Kriegsgräber in den Fokus der nachwachsenden Generation zu rücken – „als Mahnmale gegen den Krieg und Ausgangspunkt für die Versöhnung zwischen Völkern“, erläuterte Klein.

Anschließend erhielt unter anderem Oberstabsgefreiter Tobias Gnoth als Anerkennung für seine Leistungen die Bronzene Verdienstspange der Kriegsgräberfürsorge. Er hat im vergangenen Jahr zum fünften Mal für den Volksbund gesammelt.

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