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Vom Vorbereitungstraining nach Sofia




Für die Teilnehmer der deutschen Wettkampfmannschaft ging es am Freitag direkt vom Vorbereitungstraining in Hammelburg weiter nach Sofia. Zu einer guten Vorbereitung gehört ebenso, sich vor Ort sowohl auf die klimatischen Bedingungen, als auch auf die physischen Gegebenheiten der Wettkampfanlagen einstellen zu können.
Das Team DEU 2 überwindet das Hindernis "Elefantenfuß" (Foto: Oberleutnant d.R. Jörg Schnurre).Am Samstagnachmittag hatten die Teilnehmer Gelegenheit auf der Hindernisbahn – die sich zu diesem Zeitpunkt noch im Aufbau befand – zu trainieren. Die Gastgeber griffen dabei die langjährigen Erfahrungen der deutschen Wettkämpfer auf, um letzte Anpassungen an der Wettkampfbahn vorzunehmen. "Mit Blick auf die Anlage ist bis zum Wettkampf noch einiges vorzubereiten," lässt der Leiter der Wettkampfmannschaft und stellvertretender Komiteevorsitzender Oberstleutnant d.R. Martin Hammer kurz wissen und wendet sich wieder dem Training zu. Um während des Wettkampfes Verletzungen zu vermeiden und gute Ergebnisse zu erzielen, sprach er erneut mit den Teilnehmern Bewegungsabläufe an den einzelnen Hindernissen durch.
Die Kameraden des Young Reserve Officers Workshop (YROW) reisten ebenso am Wochenende an. Für sie wurde ein Vorbereitungsseminar mit Kameraden aus den USA und der Schweiz organisiert. Im Zentrum des Seminars standen sicherheitspolitische Vorträge der Teilnehmer zu den jeweiligen nationalen Streitkräfte- und Reservistenkonzeptionen. Das Seminarformat regte die Teilnehmer zum intensiven Austausch an und so wurden die Pausen für weitere Fragen genutzt. "Gleichzeitig haben die deutschen Kameraden die Chance sich an die englische Konversation zu gewöhnen, bevor der Kongress startet," fügt Hauptmann d.R. Dr. Philipp Schütt an, der seit einigen Jahren Mitglied der CIOR-Delegation ist.
Am Montag führten zwölf Teilnehmer des CIOMR-Kongresses einen Workshop zur sanitätsdienstlichen Versorgung bei Großschadensereignissen durch. Zur Besonderheit des simulierten Szenarios gehörte maßgeblich der dauerhafte Feindbeschuss, unter dem die Teilnehmer Entscheidungen zu treffen hatten. Das Vorgehen dabei war immer unter dem Aspekt der Evakuierung, Repatrierung und Triage (Einteilung der Behandlungs- und Transportpriorität) zu betrachten. Neben der Auffrischung der Thematik ist vor allem auch der Nutzen für den zivilen Sektor bei Großschadensereignissen zu sehen. "Die Entscheidungsfindung bei Massenverletzungen wird in der zivilen Humanmedizin zu wenig geschult," resümierte Oberfeldarzt d.R. Dr. Herman Römer den Vorteil des Workshops.

Text: Oberleutnant d.R. Jörg Schnurre, Mitglied CIOR Public Affairs Komitee
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