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Vorstand des Reservistenverbandes tagte in Bayern




Am Ende der Bundesvorstandssitzung in Nürnberg war klar – die Arbeit geht nun richtig los. Am Wochenende hatte sich das Präsidium und die Landesvorsitzenden in Nürnberg unter Hochspannung an die zahlreichen Tagesordnungspunkte gemacht. Neben Personalfragen und Absprachen für die Bundesdelegiertenversammlung 2007 standen auch komplexe Angelegenheiten des Rechtsausschusses auf dem Programm.
Den ausführlichsten Programmpunkt bot die Diskussion um den Entwurf der "Konzeption des VdRBw 2015". Auf Grundlage des Strategiepapiers "Positionen für die Zukunft" werden hierin die neuen Inhalte und Strukturen beschrieben. Mit Blick auf die Transformation der Bundeswehr muss die Verbandsorganisation neu gestaltet werden, gilt es doch, Schritt zu halten mit der Neuorganisation der Streitkräfte und gleichzeitig die Anforderungen, die der parlamentarische Auftrag des Verbandes stellt, weiter erfüllen zu können. Der Entwurf der Konzeption wird, so beschlossen, von der eingesetzten Strategiekommission weiter umgeschrieben und soll den Verband zukunftsfähig machen. 
Den Auftakt des Sitzungsmarathons gab Präsident Ernst-Reinhard Beck, MdB mit einer Pressekonferenz. Die lokalen Medienvertreter aus dem Nürnberger Raum wurden über Aufgaben und Auftrag des Reservistenverbandes informiert. Mit Blick auf die Auslandseinsätze der Bundeswehr gab es auch zahlreiche Fragen über die Unterstützung, die Reservistinnen und Reservisten im Auslandseinsatz leisten. Als Abgeordneter des Deutschen Bundestages und Mitglied im Verteidigungsausschuss wurde Beck auch zum geplanten Libanon-Einsatz befragt. Präsident Ernst-Reinhard Beck, Vizepräsident Jörg Furch und Generalsekretär Servatius Maeßen betonten besonders die wichtige Mittlerrolle, die Reservisten zwischen Bundeswehr und der Gesellschaft übernehmen müssen. Gerade der Standort Nürnberg, der mittlerweile fast gänzlich ohne Bundeswehr-Präsenz ist, zeige, dass die freiwillige Reservistenarbeit in der Fläche notwendig ist. Dort, wo keine Bundeswehr mehr vor Ort ist, müssen Reservisten eine gesellschaftliche Stellvertreterfunktion übernehmen.
Klaus Eckleber, der das Amt des Vizepräsidenten Förderung Militärischer Fähigkeiten seit 1993 bekleidete, und im Juni als hauptamtlicher Projektbeauftragter in das Generalsekretariat wechselte, wurde am Freitag abend vom Präsidenten mit dem 16-Länder-Wappen des Verbandes verabschiedet.

Text: Nina Kaiser

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