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Wehrbeauftragter Robbe lobt Engagement der Reservisten




Am 16. März 2010 übergab der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Reinhold Robbe, in Berlin den Jahresbericht 2009 an die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Dr. h. c. Susanne Kastner, SPD, und die Obleute der Mitglieder der einzelnen Fraktionen im Ausschuss.
Im Jahresbericht unter Punkt 11 finden Reservistinnen und Reservisten der Bundeswehr eine gesonderte, wertschätzende Erwähnung:
"Die Umsetzung der Konzeption für Reservistinnen und Reservisten der Bundeswehr vom 10. September 2003 ist im Berichtsjahr weiter fortgeschritten. […] Mit ihrem Engagement leisten die Reservisten einen wertvollen Beitrag zur Aufgabenerfüllung der Bundeswehr. Hierfür gebührt ihnen Dank und Anerkennung. Ihr Einsatz wird in vielfältiger Weise durch die Arbeit des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V. unterstützt und begleitet. Einen besonderen Dank möchte ich daher stellvertretend für die vielen Reservisten, die sich in diesem Verband engagieren, seinem langjährigen Präsidenten und heutigen verteidigungspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Herrn Ernst-Reinhard Beck, MdB, aussprechen. Meine besten Wünsche gelten auch dem neuen Präsidenten des Reservistenverbandes, Herrn Gerd Höfer, der sich ebenfalls seit vielen Jahren auf der politischen Ebene wie auch im Rahmen seiner Verbandstätigkeit für die Belange der Reservisten einsetzt, sowie seinem neuen Stellvertreter, Herrn Oberst a. D. Roderich Kiesewetter, MdB.
Häufig werden Reservisten aufgrund ihrer Qualifikation als Spezialisten in Verwendungsbereichen eingesetzt, deren personeller Bedarf sich nicht allein aus den Reihen der aktiven Soldaten decken lässt. Dies gilt etwa für das Sanitätswesen wie auch für Aufgabengebiete im technischen, logistischen und administrativen Bereich. Umso wichtiger ist es, dem dienstlichen Umfeld von Reservisten besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Unzureichende Arbeitsbedingungen, Fehler in der Personalbearbeitung und mangelnde Fürsorge gegenüber Reservisten können deren Bereitschaft, sich für die Belange der Bundeswehr zu engagieren, empfindlich beeinträchtigen. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf Auslandseinsätze, bei denen Reservisten in der Regel einen erheblichen organisatorischen Aufwand im persönlichen und beruflichen Umfeld auf sich nehmen, um diese Einsätze wahrnehmen zu können."
Autorin: Anna Beutel

Den vollständigen Jahresbericht können Sie hier lesen

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