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Wochenend-Übung der Reservisten mit dem THW




Explosion auf Werksgelände! Sieben Personen vermisst, direktes Handeln erforderlich, so das Übungsszenarium auf dem Trainingsgelände des THW in Mönchengladbach-Holt. Während am Wochenende andere feierten, trafen sich die Reservisten der Region Niederrhein mit dem THW-Ortsverband Grevenbroich zu einer Rettungsübung.

Wie finde ich Verschüttete unter Trümmern? Wie berge ich Verletzte aus eingestürzten Gebäuden? Der Gesamtleitende der Übung, Jürgen Diekmann vom THW Grevenbroich, und der militärische Leitende, Hauptfeldwebel der Reserve Erik Heinen, forderten die freiwilligen Helfer in blauen und tarngefleckten Uniformen vielfältig. "Was nicht geübt wird, klappt im Ernstfall nicht. Und je besser man sich kennt, umso reibungsloser funktioniert die Hilfe", sagt Heinen, Katastrophenschutzbeauftragter der Reservistenverbands-Kreisgruppe Niederrhein. Der Grund für die Zusammenarbeit: Bei größeren Unglücken und Katastrophen ist die Bundeswehr über die sogenannte Zivil-Militärische Zusammenarbeit (ZMZ) eingebunden.

Retten, bergen und Erste Hilfe
Bei der Übung waren die 50 Teilnehmer in zwei Bergungsgruppen und eine Beleuchtungsgruppe eingeteilt. Eine besondere Herausforderung war das Bergen zweier Verletztendarsteller aus dem düsteren Kanalsystem auf dem Übungsgelände. Trainiert wurden auch das Retten eingeklemmter Menschen mittels Hebekissen und die Koordination der Helfer nach schweren Unglücksfällen.

RSU-Einheiten bestehen nur aus Reservisten
Das ehrenamtliche Engagement der Reservesoldaten ist ganz im Sinne von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière, der im Rahmen der Bundeswehr-Neuausrichtung den vernachlässigten Heimatschutz wiederbeleben und dafür vor allem Reservisten gewinnen will. In Nordrhein-Westfalen soll dafür unter dem Dach des Landeskommandos eine spezielle Regionale Sicherungs- und Unterstützungseinheit (RSU-Einheit) aufgestellt werden, die ausschließlich aus Reservisten besteht. Im Alarmfall soll sie die zivilen Hilfsorganisationen bei großen Katastrophen vom Hochwasser bis zum Waldbrand unterstützen. "Grundsätzlich sind fast alle Lehrgänge der Bundeswehr auch für Reservisten geöffnet, wenn diese auch im Interesse der Bundeswehr sind", sagt Hauptfeldwebel Volker Osterburg, beim Landeskommando zuständig für die freiwillige Reservistenarbeit, der die Wochenendübung aufmerksam begleitete. "Im Rahmen der Katastrophenschutzaufgaben können Interessierte zum Beispiel Selbstschutzlehrgänge absolvieren, wenn der Bedarf da ist. Dabei geht es um die Vermittlung von Kenntnissen sowohl in Retten und Bergen als auch im Brandschutz."

Helmut Michelis

Bild oben: Gemeinsam geht es besser: Mitglieder von
Technischem Hilfswerk und Reservistenverband bringen während
der Übung "Rescue 2012" einen Verletztendarsteller in Sicherheit
(Foto: Helmut Michelis).

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