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Symbolbild: Der Reservistenverband möchte sich mehr für die Bedürfnisse und Belange der lebensälteren Kameraden und Mitglieder einsetzen.

Foto: Helmut Michelis

60plusbetreuung

Senioren sind heutzutage fitter denn je. Das betrifft natürlich auch die lebensälteren Mitglieder des Reservistenverbandes, die sich nach dem Überschreiten der Altersgrenze von 65 Jahren oft gern noch vielfältig weiter engagieren möchten.

Um so größer ist bei manchem die Enttäuschung, wenn er als Unterstützer nicht mehr an Dienstlichen Veranstaltungen teilnehmen darf und unverzüglich seine Uniformen abgeben muss, obwohl diese offenbar nicht sofort vernichtet werden. Die älteren Reservisten wollen – so das bisherige, noch nicht repräsentative Echo – auch im militärischen Bereich weiter ehrenamtlich ihren Beitrag leisten.

Beauftragter für die „Reserve 60plus“

Helmut Michelis (Foto: spe)

Das allerdings stößt in der Führung der Streitkräfte auf – vor allem juristisch begründete – Ablehnung und oft auch auf Unverständnis. Eine nüchterne Gesetzes- und Vorschriftwelt trifft damit auf den gut nachvollziehbaren Wunsch nach ungebrochener Kameradschaft, Wertschätzung und Teilhabe. Hier wird zunehmend Handlungsbedarf erkennbar, zumal inzwischen mehr als jedes vierte Mitglied des Verbandes 65 Jahre oder älter ist. Das Präsidium des Reservistenverbandes hat deshalb mit Helmut Michelis (65) einen vielseitig erfahrenen Reservisten zum Bundesbeauftragten für die „Reserve 60plus“ ernannt. Er wird dem Vizepräsidenten für Betreuung und Fürsorge, Ralf Bodamer, zuarbeiten.

Das gemeinsame Ziel: die formalen Vorgaben der Bundeswehr mit den Wünschen der Mitglieder in Einklang zu bringen. Michelis sagt:„Wir stehen doch letztlich gemeinsam auf derselben Seite und kämpfen als Staatsbürger für dasselbe hohe Ziel.“ Dazu ist zunächst einmal das Sammeln von Basisinformationen notwendig, um ein belastbares Lagebild zu erhalten. Eine Schlüsselfrage lautet: Was wünschen sich eigentlich die lebensälteren Mitglieder selbst? Dazu sind sie herzlich aufgerufen, ihre Vorstellungen dem neuen Beauftragten mitzuteilen, damit er auf einer soliden Grundlage Gespräche unter anderem mit den zuständigen Bundeswehr-Dienststellen führen kann, um gegebenenfalls Lockerungen des Ist-Zustandes zu erreichen.

Die zu klärenden Fragen im Einzelnen sind:

  • Sind Sie grundsätzlich weiterhin an militärischem Engagement im Reservistenverband mit Bundeswehr-Hintergrund interessiert?
  • Können Sie sich vorstellen, ihre langjährige militärische und zivilberufliche Erfahrung weiterhin zum Nutzen der Bundeswehr einzubringen, und, wenn ja:
  • Welche Felder könnte dies umfassen?
  • Ist es Ihnen wichtig, Ihr Engagement weiterhin in Unform zu leisten? Sind Sie interessiert, diese nach der offiziellen Auskleidung zu übernehmen?
  • An welchen Veranstaltungen von Reservistenverband und Bundeswehr möchten Sie weiterhin teilnehmen?
  • Was wünschen Sie sich gegebenenfalls darüber hinaus an Aktivitäten und Angeboten?
  • In welchem militärischen Bereich waren sie aktiv?
  • Wann haben Sie zuletzt eine Wehrübung/Reservistendienstleistung absolviert?
  • Halten Sie es für nachvollziehbar, dass dies ab dem Erreichen des 65. Lebensjahres nicht mehr möglich ist und auch Ausnahmen keinesfalls gemacht werden dürfen?
  • Ist Ihnen in diesem Zusammenhang sonst noch etwas wichtig?

Knapp 25.000 Mitglieder sind von den Einschränkungen durch das Erreichen der Altersgrenze betroffen. Daher würde Michelis bei der Annahme von Telefongesprächen leider zu schnell den zeitlichen Rahmen sprengen. „Wenn wir Erfolge erzielen wollen, brauche ich zwingend Ihr Wissen und Ihre Unterstützung, kurz: Ihre aktive Mitwirkung“, betont der Oberst d.R., der bereits seit 1975 Mitglied des Reservistenverbandes ist. „Das bedeutet mutmaßlich: dicke Bretter bohren, manchen Rückschlag hinnehmen, aber um der Sache willen niemals aufgeben. Treten Sie also bitte mit mir in den Dialog. Dann haben wir eine reelle Chance, Verbesserungen für unsere lebensälteren Mitglieder zu erreichen.“

Nehmen Sie Kontakt per Mail auf: Helmut.Michelis@googlemail.com oder per Post an: Helmut Michelis, Weißdornweg 8, 41063 Mönchengladbach.

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