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Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern

Amtshilfe zeigt schonungslos Schwächen auf

Der dbb Landesvorsitzende Mecklenburg-Vorpommern Dietmar Knecht traf mit dem Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern Brigadegeneral Markus Kurczyk zu einem Arbeitsgespräch zusammen.

Knecht erhielt im Landeskommando einen Einblick in die aktuelle Arbeit, insbesondere in die Aktivitäten der Bundeswehr bei der Bewältigung der aktuellen Covid-19-Krise im Land.
Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit starken Partnern unseren Beitrag zur Bewältigung der Pandemie zu leisten. Auch die Bundeswehr ist wie der Öffentliche Dienst verlässlicher Partner in Mecklenburg-Vorpommern“, so General Kurczyk.
Insgesamt sind 621 Soldatinnen und Soldaten in allen Kreisen und kreisfreien Städten eingesetzt, davon 168 zur Unterstützung der Gesundheitsämter in der Nachverfolgung von Infektionsketten, 267 in der Impfkampagne (stationär wie auch mobil) sowie 186 in der Testung in Alten- und Pflegeeinrichtungen.
Knecht ist „froh, dass durch die Amtshilfe der Bundeswehr auch die Akzeptanz von Bürgerinnen und Bürgern in Uniform in der Bevölkerung wächst – sie gehören mittlerweile in das jeweilige Stadtbild und das ist gut so. Andererseits legen die Amtshilfeersuchen immer weiterer Behörden schonungslos offen, wohin der regelrecht kannibalistische Stellenabbau in den sensiblen Gesundheitsbereichen geführt hat. Wenn hieraus für die Zukunft keine entsprechenden Lehren gezogen werden, sehe ich die Gefahr, die Daseinsvorsorge in lebensnotwendigen Bereichen nicht mehr gewährleisten zu können“. Erschwerend komme hinzu, dass es seit dem 03. Januar 2013 mit der Bundestagsdrucksache 17/12051 einen Plan zum Bevölkerungsschutz bei pandemischen Lagen gebe, der erst jetzt den Weg aus dem Panzerschrank gefunden habe. Dietmar Knecht, der auch ein Mitglied des erweiterten Landesvorstandes der Landesgruppe des Reservistenverbandes in Mecklenburg-Vorpommern ist, nutzte die Gelegenheit, um General Kurczyk zu versichern, dass dieser mit den Reservisten der Landesgruppe engagierte Partner hat, auf die er sich jederzeit verlassen kann. Insbesondere das Projekt „Die beste Reserve für Mecklenburg-Vorpommern“ findet auch auf ehrenamtlicher Seite regen Zuspruch. Nur gemeinsam, so waren sich Knecht und Kurczyk einig, können die Anstrengungen, den Heimatschutz in Mecklenburg-Vorpommern voran zu bringen, von Erfolg gekrönt sein.

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