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DER VERBAND

Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

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Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern

Landesvorstand und Kreisvorstände tagten virtuell

Zu ihrer ersten Virtuellen Arbeitstagung hatte Anfang Juni der Vorstand der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern die erweiterten Kreisvorstände eingeladen. Auch wenn das ehrgeizige Ziel, auf diese Weise sämtliche Kreisvorstände, sowie die Vorsitzenden der Reservistenkameradschaften und Reservistenarbeitsgemeinschaften an einen Tisch, besser gesagt, an den Bildschirm zu bekommen, nicht vollends aufging, zeigten sich die Organisatoren der Veranstaltung, der Landesvorsitzende Oberstleutnant d.R. Peter Schur und der Landesgeschäftsführer Stabsfeldwebel d.R. René Niemann zuversichtlich, dass die Teilnehmer der VTC als Multiplikatoren ihr frisch erworbenes Wissen in ihre Untergliederungen weitertragen werden.

Niemann informierte die Teilnehmer über die aktuellen Corona-Regeln in Mecklenburg-Vorpommern und die damit verbundenen Öffnungsschritte. So können zuerst die Reservistenarbeitsgemeinschaften, die aktiven Leistungssportbetreiben, wieder Verbandsveranstaltungen durchführen. Schur und Niemann hoffen, dass nach den Sommerferien dann wieder alle Reservistenkameradschaften und Reservistenarbeitsgemeinschaften zum normalen Verbandsleben zurückkehren können. Später soll es dann auch wieder Dienstliche Veranstaltungen geben, eine Angebot der Truppe an die beorderungsunabhängige Reserve. Hierzu informierte der Landesbeauftragte für militärische Ausbildung, Hauptmann d.R. Jörg Meyer-Bothling die Teilnehmer über ein Treffen mit dem Beauftragten für die Reservistenarbeit im Landeskommando mecklenburg-Vorpommern. Hierbei ging es nicht nur darum, wie bereits verloren Zeit aufgeholt werden kann. Künftig wird die militärische Ausbildung, die im Rahmen Dienstlicher Veranstaltungen vermittelt werden soll, vor allem unter dem Aspekt des Heimatsschutzes stehen. Dazu wird im Landeskommando Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit dem Beauftragten für militärische Ausbildung ein völlig neues Konzept erstellt. Auch in Zukunft wird die Landesgruppe hierzu im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit Ausbildern und Personal unterstützen. Dazu wir im Vorfeld eine intensive Ausbildung der Ausbilder erfolge, den das Konzept „Reservisten bilden Reservisten aus“ kann nur funktionieren, wenn hierzu auch ausreichend qualifizierte Kameradinnen und Kameraden zur Verfügung stehen. Aber auch Verbandsveranstaltungen werden, wie bereits in der Vergangenheit erfolgreich praktiziert, die Ausbildung ergänzen.
Aufmerksam folgten die Teilnehmer der VTC den Ausführungen des Landesbeauftragten für „Psycho-Soziale Kameradenhilfe“ Oberstleutnant d.R. Sven Ribback. Dieser berichtete, dass die Arbeit im Rahmen von Angeboten für Angehörige der Bundeswehr, die unter traumatischen Ereignissen leiden, auch unter Corona-Bedingungen nicht weniger geworden ist. Eindrucksvoll schilderte er, wie zur Zeit die Palette der Angebote für Hilfebedürftige weiter ausgebaut wird.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen Vortrag des Landesbeauftragten für Sicherheitspolitik Burkhard Stibbe. Dieser hatte bereits im Vorfeld mit dem Direktor des „Grenzhus Schlagsdorf – Informationszentrum innerdeutsche Grenze“ umfangreiche Absprachen getroffen, um den Kameradinnen und Kameraden im Rahmen sicherheitspolitischer Veranstaltungen einen Einblick in ein düsteres Kapitel deutsch-deutscher Geschichte zu vermitteln. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Standards dokumentieren, erforschen und vermitteln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Informationszentrums die Geschichte der innerdeutschen Grenze zwischen Ostsee und Elbe von 1945 bis 1990 sowie ihre Vor- und Nachgeschichte. Das Zentrum unterscheidet sich von anderen „Grenzmuseen“ durch einen konsequenten regionalen Bezug, stellet den Lebensalltag der Menschen auf beiden Seiten der Grenze in den Mittelpunkt und verknüpft die Gesellschaftsgeschichte mit dem Wandel des Naturraums. Auf Grund des bereits jetzt gezeigten regen Interesses, plant die Landesgruppe gemeinsam mit dem Informationszentrum mehrere gemeinsame sicherheitspolitische Veranstaltungen.
Am Ende waren sich Veranstalter und Teilnehmer einig, dass, trotz holprigen Starts, diese Veranstaltung nicht die letzte gewesen sein wird. Bereits unmittelbar nach den Sommerferien ist eine erneute Videokonferenz geplant, dann sicher mit mehr Teilnehmern.

 

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