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Raduner Falke stieg das zweite Mal auf

Am dritten Maiwochenende lud die RK Ludwigslust-Parchim zum zweiten Mal zum Vielseitigkeitswettkampf „Raduhner Falke“ in die Lewitz, eine unter Schutz gestellte Landschaft südlich der Landeshauptstadt Schwerin, die durch weite und ebene Wiesen- und Ackerflächen, Fischteiche und vereinzelte Waldflächen geprägt ist, ein. Auch in diesem Jahr folgten 64 Reservisten, Fördermitglieder und aktive Soldaten dem Ruf, sich auf einem anspruchsvollen Parcours verschiedenen Aufgaben zu stellen, darunter auch Kameradinnen und Kameraden aus Brandenburg und Niedersachsen.

Mecklenburg-Vorpommern

 

Dabei bildeten wie im vergangenen Jahr historische Militärfahrzeuge eine eindrucksvolle Kulisse. Nicht nur die Teilnehmer der Veranstaltungen, sondern auch die Bewohner der angrenzenden Gemeinden pilgerten zur Raduhner Festwiese, um die ausgestellten Fahrzeuge gründlich unter die Lupe zu nehmen. Auch schien das am Spieß garende Schwein den Einen oder Anderen angelockt haben, aber diese Delikatesse blieb dann doch den Teilnehmern der Veranstaltung vorbehalten.

Doch bevor es soweit war, warteten sechs Stationen auf die Wettkampfteams.

Auf dem Raduhner Schützenstand stellten die Wettkämpfer beim Schießen mit dem KK-Gewehr unter Beweis, wie gut sie mit Kimme und Korn umgehen konnten. Anschließend galt es, ein Wasserhindernis mit dem Schlauchboot zu überwinden. Dem folgte ein Eilmarsch über drei Kilometer. Nach Absolvierung dieser Distanz blieb nicht viel Zeit zum Ausruhen, denn die nächste Station „Erste Hilfe“  stellte die Kameradinnen und Kameraden vor eine nicht zu unterschätzende Aufgabe, denn die Stationsleiter vom Arbeiter-Samariter-Bund hatten keine Mühe gescheut, die Verletzungsmuster der zu rettenden Person sehr originalgetreu zu gestalten.

Bei der nun folgenden Station hatten die Stationsleiter, ehemalige Militärkraftfahrer,  auf eine Übung zurückgegriffen, die sie während ihrer aktiven Dienstzeit oft genug selbst zu bewältigen hatten. Über einen Rundkurs galt es gefüllte 10 l-Kanister in möglichst kurzer Zeit zu tragen.

Zum Schluss konnten die Wettkämpfer noch einmal unter Beweis stellen wie gut ihr Auge beim Anvisieren und Treffen von Zielen ist. Diesmal waren es jedoch Pfeil und Bogen, mit denen möglichst viele Treffer auf der Scheibe zu platzieren waren.
Da an diesem Tag ursprünglich eine Parallelveranstaltung geplant war, die dann aber abgesagt wurde, gingen die Wettkämpfer erst am späten Nachmittag an den Start. Trotzdem erreichte sie noch mit dem letzten Tageslicht die Festwiese von Raduhn, wo nicht nur das inzwischen knusprige Schwein, sondern auch die Siegerehrung auf sie wartete.

In Ihrer Auswertung bedankten sich die Organisatoren der Veranstaltung, der Vorsitzende der RK Ludwigslust-Parchim Obergefreiter d.R. Gernot Herrmann sowie Geoffrey Packer nicht nur bei den Teilnehmer des Wettkampfes. Ihr Dank galt der Unterstützung des Raduhner Schützenvereins und dem örtlichen Schornsteinfeger, der sich intensiv um das Schwein kümmerte, sowie den Bogenschützen, die ihr Equipment zur Verfügung stellten, um einen reibungslosen Stationsbetrieb zu garantieren. Der Arbeiter-Samariter-Bund war nicht nur für die realistische Gestaltung der Station „Erste Hilfe“ zuständig. Mit einem Boot des Wasserrettungsdienstes sicherten sie zudem das Überqueren des Wasserhindernisses ab. Besonderer Dank galt auch den Fahrern der historischen Militärfahrzeuge, die ihre Technik, wie bereits im letzten Jahr, in historischen Uniformen, passen zu ihren „Exponaten“, präsentierten.
Sieger wurde in diesem Jahr das „Team Stahl“, das erstmals einen eigens für diesen Wettkampf gestifteten Wanderpokal erhielt.
Beim anschließenden Kameradschaftsabend feierten die Kameradinnen und Kameradinnen gemeinsam mit ihren Familienangehörigen den gelungenen Wettkampftag und endlich wurde es auch Zeit für das Schwein am Spieß… .

 

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