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Allgemein

Sicherheitspolitischer Vortrag in Schwerin

Bündnisverteidigung und neue NATO-Strategie - Was bedeutet das für Deutschland? Um über diese und viele weitere Fragen zu diskutieren, hatten die Deutsche Atlantische Gesellschaft, die Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V, die Konrad-Adenauer-Stiftung, der Reservistenverband M-V, der Deutscher BundeswehrVerband e.V. und das Landeskommando Mecklenburg-Vorpommern zu einer sicherheitspolitischen Veranstaltungen in in die Orangerie des Schweriner Schlosses eingeladen.

Podiumdiskussion mit hochrangigen Gästen, Foto: Landeskommando Mecklenburg-Vorpommern

Bildautor: Landeskommando Mecklenburg-Vorpommern

Unbestritten – wir leben in bewegten Zeiten! Gefährdungen durch internationalen Terrorismus, konventionelle Konflikte oder Bürgerkriege sind zu realen Szenarien geworden. Jedem ist dabei klar: Kein Land kann diese Probleme alleine bewältigenden!
Zudem wird Deutschland für die NATO zur logistischen Drehscheibe. Aktuell kommen gleichzeitig viele politische Impulse aus Berlin. Den Gästen der Veranstaltung bot sich diesmal statt eines Vortrags eine Paneldiskussion, zu der hochrangige Vertreter aus Bundes-und Landespolitik gewonnen werden konnten.

Als hochrangige Redner durften die Organisatoren der Veranstaltung Generalleutnant a.D. Lahl, Brigadegeneral Wolfgang Wien als Chef des Stabes der deutschen militärischen Vertretung beim NATO Militärausschuss und der EU in Brüssel, den Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern Lorenz Caffier, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des Bundesrates und Dr. Rudolf Adam als externer Dozent am Zentralinstitut Studium und der Universität der Bundeswehr München begrüßen.
Generalleutnant Lahl äußerte interessante Gedanken und Fakten zur neoimperialen Rolle Russlands und stellte sich die Frage:“Wie tragfähig sind die Ansätze der NATO?“ Dr. Adam machte einen Exkurs in die Geschichte und verwies auf die 550.000 Bundeswehrsoldaten vor 1990 und die 725.000 nach der Übernahme der NVA Soldaten. Danach wurde die Stärke der Bundeswehr auf 375.000 reduziert. Wenn man das mit der heutigen Anzahl vergleicht, zweifelt man an der Tragfähigkeit bei den heutigen und zukünftigen Aufgaben der Bundeswehr. Brigadegeneral Wien wies auf folgendes hin: “ 1990 haben wir Russland als Partner gewonnen. Putin hatte damals sogar auf deutsch im Deutschen Bundestag gesprochen! “ Seit dieser Zeit hat sich sehr viel in beiden Armeen geändert.
Knapp 200 Gäste informierten sich bei dieser sehr interessanten Diskussionsrunde, in der erstaunlich deutliche und offene Worte seitens der Podiumsbesetzung fielen.

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