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Absichtliche und unbeabsichtigte Kontamination von Trinkwasser




Titelseite des Powerpoint-Vortrages von Fregattenkapitän Prof. Dipl.-Ing. Frank Reininghaus.

Foto: Alfred Claußen

Oberstleutnant der Reserve Hans-Peter Weiß, Stellv. Vorsitzender der Reserve-Offizier-Gemeinschaft Oldenburg begrüßt die anwesenden Gäste der Vortragsveranstaltung.

Foto: Alfred Claußen

Fregattenkapitän Prof. Dipl.-Ing. Frank Reininghaus während des Vortrages in Oldenburg.

Foto: Alfred Claußen

Gruppenaufnahme nach dem Vortrag mit dem Referenten: (von links) Oberstabsgefreiter d.R. Jens Sandstede (Stellv. Beauftragter für sicherheitspolitische Arbeit der Kreisgruppe Wilhelmshaven), Kapitänleutnant d.R. Michael Au (Vorsitzender der Reservistenkameradschaft Wilhelmshaven), Oberstleutnant d.R. Hans-Peter Weiß, Stellv. Vorsitzender der Reserve-Offizier-Gemeinschaft Oldenburg), Fregattenkapitän Prof. Dipl.-Ing. Frank Reininghaus (Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg / Hochschule Bremerhaven), Stabsfeldwebel d.R. Mirko Klisch (Organisationsleiter des VdRBw in Oldenburg/Wilhelmshaven) und Oberstabsfeldwebel d.R. Alfred Claußen (1. Stellv. Vorsitzender der Kreisgruppe Wilhelmshaven im VdRBw).

Foto: Alfred Claußen

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Wir sehen es allerdings als viel zu selbstverständlich an, dass unser sauberes, klares, schadstofffreies Trinkwasser aus dem Wasserhahn oder aus der Mineralwasserflasche kommt.

Die Kreisgruppe Wilhelmshaven des Reservistenverbandes beschäftigte sich in einer Kooperationsveranstaltung mit der Reserve-Offizier-Gemeinschaft Oldenburg (R.O.G.) mit der vorgenannten Thematik und bot ihren Mitgliedern und interessierten Gästen einen Vortragsabend an. Als kompetenter und fachkundiger Referent sprach Fregattenkapitän Prof. Dipl.-Ing. Frank Reininghaus, M.P.S.zu den Teilnehmern der Veranstaltung. Die 1.Panzerdivision stellte für den Vortragsabend freundlicherweise wieder ihr Konferenzgebäude an der Henning-von-Tresckow-Kaserne in Oldenburg-Bümmerstede zur Verfügung.

Kontamination von Trinkwasser

Die Möglichkeiten unsere Trinkwasserversorgungssysteme zu beeinflussen oder zu schädigen, sind vielfältig. Auf der einen Seite können z.B. unbeabsichtigt Schad- und Giftstoffe durch Hochwasser, oder die Verwendung ungeeigneter Werkstoffe in der Infrastruktur, in die örtliche Wasserversorgung eingebracht werden. Auch technische Defekte in den Versorgungssystemen stellen ein hohes Risiko für die Trinkwasserversorgung einer Gemeinde, eines Stadtteils oder sogar einer ganzen Region dar. Auf der anderen Seite können eine vorsätzliche und beabsichtigte Manipulation bzw. Sabotage der Infrastruktur möglich sein, sowie das Trinkwasser durch einen terroristischen Akt kontaminiert werden.

Im Vortrag nannte der Referent einige Beispiele, in denen die Verwehrung des Zugangs zu Trinkwasser in Deutschland auch zur Erpressung von Millionenbeträgen (sozusagen als Waffe) genutzt worden ist. Referenzen hierzu finden sich leider fast ausschließlich in der US-Literatur. Der Vortrag zeigte anhand von Beispielen aus den Vereinigten Staaten, dass die Trinkwasserversorgung einer breiten Palette an Bedrohungen ausgesetzt ist und welche Optionen als Gegenmaßnahmen zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit zur Verfügung stehen.

Vita Fregattenkapitän Prof. Dipl.-Ing. Frank Reininghaus M.P.S.

Fregattenkapitän Prof. Dipl.-Ing. Frank Reininghaus M.P.S. arbeitet am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg / Hochschule Bremerhaven. Frank Reininghaus hat 35 Jahre Berufserfahrung in der Marine und im Verkehrsministerium (Havariekommando) sowie an Hochschulen und Akademien. Der Stabsoffizier ist Studiengangsleiter Integrated Safety and Security Management in Bremerhaven.

Des Weiteren ist er Dozent an den Universitäten Hamburg, Breslau und Waldenburg, an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg sowie aktiver Teilnehmer des CONRIS-Netzwerkes. Seine beruflichen Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Bereich Marinefliegerei, SAR-Dienst, Schutz kritischer Infrastrukturen sowie im Bereich Sicherheitspolitik mit Fokus auf Afrika (EU-Mission EUFOR RD CONGO in 2006 sowie Thema „Demokratie als Stabilisierungsfaktor in Afrika“). Er hat über 20 Jahre Erfahrung in der Konzeption, Durchführung und Bewertung von Simulationen und Übungen mit Behörden, Unternehmen und Organisationen.

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