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Auf der USS Baatan

Foto: Dr. Rüdiger Soyez

Major d.R. Andre Malkowski, Oberstleutnant d.R. Bernd Kirsch (Vorsitzender AKRO) Bückeburg), Major d.R. Vanessa Rheinländer und Flottillenarzt d.R. Dr. Rüdiger Soyez.

Foto: Christian Günther

Coin des 35. Austausches.

Foto: Christian Günther

Sea Harrier bei der Landung.

Foto: Dr. Rüdiger Soyez

Diese Chance gibt es nur einmal im Leben! Die Teilnahme am seit 1985 bestehenden Austauschprogramm für deutsche und amerikanische Reserveoffiziere aller Teilstreitkräfte. Grundsätzliche Zielgruppe sind dabei Hauptleute in einem Beorderungsverhältnis und nicht älter als 45 Jahre.

Im vergangenen Jahr durften 25 deutsche Offiziere den Flug über den großen Teich antreten und für zwei Wochen in den Dienstbetrieb der unterschiedlichsten US-Einheiten hineinschnuppern. Und das an 19 verschiedenen Einsatzorten, von Virginia über Puerto Rico und Alaska bis hin nach Hawaii. Mit dabei Reserveoffiziere aus der Kreisgruppe Weserbergland: Flottillenarzt d.R. Dr. Rüdiger Soyez und Major d.R. Andre Malkowski. Beide berichteten im Kasino der Bückeburger Jägerkaserne vor den Angehörigen der AKRO Bückeburg und interessierten Gästen über ihre Erfahrungen. Verstärkt durch Major d.R. Vanessa Rheinländer, die ebenfalls am Austausch teilgenommen hatte.

Das amphibische Angriffsschiff USS Baatan (LHD-5) war für 14 Tage schwimmender Aufenthaltsort für Flottillenarzt d.R. Dr. Soyez, der im „Fleet Surgical Team“ seinen Dienst versah. Dieses hat die Kapazität eines deutschen Kreiskrankenhauses und dient der Versorgung der 1200 Besatzungsmitglieder, aber vor allem der 1900 einzuschiffenden Marines, deren Verwundete auf das Schiff gebracht werden. Dazu dienen zahlreiche Hubschrauber und Kipprotorflugzeug vom Typ „Osprey“.

Die ebenfalls an Bord befindlichen „Harrier“ Senkrechtstarter fliegen Kampfeinsätze zur Unterstützung der Bodentruppen. Flugbetrieb herrschte von 06:00 bis 23:00 Uhr, Kosten spielen dabei keine Rolle!

Memphis im Bundesstaat Tennessee und das dort stationierte 155th Airlift Squadron der Air National Guard waren Ziel von Major d.R. Vanessa Rheinländer. Auch bei den Amerikanern läuft nicht alles rund, nur einige der acht C-17 „Globemaster III“ Transportflugzeuge waren einsatzbereit und deshalb nicht vor Ort, da weltweit im Einsatz. Bürokratische Hürden machten einen Mitflug zudem unmöglich. Das Studium von Land und Leuten entschädigte aber vollauf. Auch manches (Vor-) Urteil wurde dabei korrigiert.

Major d.R. Andre Malkowski ist als Infrastrukturoffizier beim Lufttransportgeschwader 62 (LTG 62) in Wunstorf eingesetzt, der Aufenthalt bei den „Redhorses“, einer schweren Luftwaffenpioniereinheit in Pennsylvania, somit zielgenau. Diese Reserveeinheit plant und baut Flugplätze, vorrangiges Einsatzgebiet ist derzeit Osteuropa. Die Ingenieure und anderen Angehörigen absolvieren einmal im Monat ein „Drill Weekend“, so wie alle Reserveeinheiten der US-Streitkräfte.

In Baltimore erhielt er zudem einen Einblick in die 175th Wing der Air National Guard, die mit Erdkampfflugzeugen vom Typ A-10 „Thunderbold II“ ausgerüstet ist.

Die Amerikaner zeigten sich auf allen Ebenen äußerst gastfreundlich, auch ein Betreuungsprogramm durfte natürlich nicht fehlen. In Washington der Empfang im Pentagon sowie ein Besuch beim Deutschen Verbindungskommando USA-Kanada, das im nahegelegenen Reston residiert. Höhere US-Offiziere zeigten sich über Deutschland und teilweise über die Bundeswehr gut informiert, die anderen Ränge kaum. Alle sind stolz auf ihre Streitkräfte, den größten und mächtigsten der ganzen Erde. Das spürt man auch in der Bevölkerung, so wurde den deutschen Soldaten schon einmal spontan ein Essen spendiert! Als Gastgeschenk waren besonders die Eisernen Kreuze des Reservistenverbandes begehrt, dieses Symbol kennt hier wirklich jeder!

Das Fazit der Reise unisono: „Chance of a Lifetime“!

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