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Landesgruppe Niedersachsen

Aus den Ländern

Basisausbildung Ersthelfer




Einweisung am RTW

Foto: Christian Günther

Gut verpackt

Foto: Christian Günther

Kampf der Dehydrierung

Foto: Christian Günther

Der Einstieg ist immer aufwändig. Und in diesem Fall auch heiß. Zum dreitätigen Basislehrgang „Ersthelfer A“ des Landeskommando Niedersachsen der, in Verbindung mit der Kreisgruppe Weserbergland, in der Bückeburger Jägerkaserne durchgeführt wurde, hatten sich über 30 Interessenten angemeldet. Sogar aus Baden-Württemberg und dem benachbarten Nordrhein-Westfalen sowie aktive Soldaten der Bundeswehr aus Wunstorf. Die Unterbringung erfolgte spartanisch in einer Mehrzweckhalle, da alle Stuben am Standort belegt waren. Die „Heimschläfer“ hatten es zumindest bequemer, wenn auch das Gemeinschaftserlebnis fehlte. Dank Luft aus der Sahara aber gleich heiß für alle.

Unter der fachlichen Leitung von Stabsarzt d.R. Thomas Liedtke und der organisatorischen Unterstützung und Vorbereitung durch Hauptfeldwebel Relana Henneking, Feldwebel für Reservisten Bückeburg, und Hauptfeldwebel d.R. Marco Krull,

Beauftragter Militärische Förderung der Kreisgruppe, wurde den Teilnehmern eine fundierte Ausbildung zuteil. Die bis spät in die Abendstunden hinein dauerte. Die umfangreichen Ausbildungsthemen verlangten es so. Auch durch die Theorie muß man durch. Oberfeldwebel d.R. Kilian Weers, im Zivilberuf Rettungssanitäter beim DRK, rückte sogar am Sonnabendnachmittag mit seinem RTW an und stellte dessen Ausrüstung vor. Da nur zugucken keinen bleibenden Erfolg zeitigt, durften die unterschiedlichen Krankentragen von den Teilnehmern selbst ausprobiert werden. Dabei stand dann der eine oder andere sogar Kopf. Neben der Unterrichtung über die erforderlichen Maßnahmen am Unfallort, bei Hitze- und Kälteschäden, über die Schock-Bekämpfung bis hin zur Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) reichte das Spektrum. Die Puppe mußte wieder einiges aushalten. Körperlich sehr fordernd die Berge- und Schleifticks, kaum zu glauben wie schwer ein Mensch werden kann. Auch die Bergung aus einem Fahrzeug, stabile Seitenlage, „Body Check“ und „Blood Sweep“ wurden praktisch geübt.

Zum Abschluß durfte jeder Teilnehmer in einem Sanitätsquiz sein erlerntes Wissen unter Beweis stellen. Mancher sogar noch in einer mündlichen Prüfung. Die Zuerkennung einer ATN gibt es eben nicht geschenkt!

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