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Gedenken an die Kriegstoten und Mahnung zum Frieden auf dem Ehrenfriedhof Oderbrück




Claus Jähner spricht mahnende Worte zur Friedenserhaltung und verliest das Totengedenken.

Foto: Helmut Gleuel

Gruppenbild am Denkmal.

Foto: Volker Jung

Nationalparkförster Ulrich Schulze und Reservist Willi Eligehausen legen Kränze zum Gedenken an die Kriegstoten am Hochkreuz nieder.

Foto: Helmut Gleuel

Der Ehrenfriedhof Oderbrück im Oberharz wurde am 28. September 1946 eingeweiht.

Foto: Helmut Gleuel

Gedenkstein am Eingang der Oberharzer Kriegsgräberstätte

Foto: Helmut Gleuel

Am 1952 eingeführten Volkstrauertag gedenken wir der Opfer von Krieg, Terror und Gewaltherrschaft. Gleichzeitig mahnen wir an die Lebenden zum Frieden. Nachdem der Bundesgrenzschutz aufgelöst und der Bundeswehrstandort in Goslar geschlossen wurde, richtet die Reservistenkameradschaft Wiedelah/Bad Harzburg im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. in Kooperation mit der Nationalparkverwaltung Harz die traditionelle Gedenkstunde und Kranzniederlegung auf dem Ehrenfriedhof bei Oderbrück im Oberharz aus.

Niedersachsens höchstgelegene Kriegsgräberstätte wurde am 28. September 1946 eingeweiht und befindet sich in 810 Meter Höhe am Wanderweg zwischen der Bundesstraße 4 bei Oderbrück und dem Brocken. Auf dem Ehrenfriedhof haben 99 überwiegend jugendliche deutsche Soldaten, die bei den schweren Kämpfen im Oberharz in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges sinnlos gefallen sind, ihre letzte Ruhestätte gefunden. Außerdem sind hier 14 unbekannte sowjetische Kriegsgefangene beigesetzt worden.

Forstamtsrat Ulrich Schulze und Oberstabsfeldwebel der Reserve Willi Eligehausen legten Kränze des Bundesministeriums der Verteidigung und des Landes Niedersachsen vor dem schneebedeckten Hochkreuz nieder. Oberstleutnant der Reserve Claus Jähner hielt die Gedenkrede und verlas das Totengedenken.

„In unserer Zeit werde es immer wichtiger, am Volkstrauertag nicht nur der Toten von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken, sondern auf unsere Gegenwart bezogen eine deutliche und dringliche Friedensmahnung auszusprechen“, sagte der Reserveoffizier.

Der für die Oberharzer Kriegsgräberstätte zuständige Revierleiter bedankte sich bei den Soldaten der Reserve für ihr Engagement und lud sie zu einer aufwärmenden Tasse Kaffee in die Hochmoorbaude des Hildesheimer Ski-Klubs von 1960 e.V. ein.

Anschließend nahmen die Nordharzer Reservisten an der zentralen Feierstunde auf dem Ehrenfriedhof in Bad Harzburg teil.

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