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Gefechtstage Celle 2021

„Wir sind zwar ein „bunter Haufen“ (Anm.Red.: bezogen auf die Teilstreitkräfte und Dienstgrade), würden wir aber länger üben, so würden wir eine gute Einheit bilden.“ Diese Worte stammen aus dem Mund eines Teilnehmers der DVag „Gefechtstage Celle 2021“, die kürzlich in und um Bergen stattfand.

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Bildautor: David Guttmann

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Bildautor: David Guttmann

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Bildautor: David Guttmann

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Bildautor: David Guttmann

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Bildautor: David Guttmann

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Bildautor: David Guttmann

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Bildautor: David Guttmann

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Bildautor: David Guttmann

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Bildautor: David Guttmann

Es fanden in den vergangenen Monaten nur wenige Leuchtturm-DVag auf Landesebene in Niedersachsen statt, ein Hauptgrund ist die Pandemielage seit 2020. Veranstalter ist die Bundeswehr in Form des Landeskommandos Niedersachsen. Einige dieser besagten „größeren“ dienstlichen Veranstaltungen (DVag) werden durch die Kreisgruppe Celle durchgeführt, wie auch in diesem Fall die „Gefechtstage Celle“.

Nachdem sich die teilnehmenden Kameraden am Freitagabend am Meldekopf in der Niedersachsen-Kaserne in Bergen-Lohheide angemeldet und auch ihre Stuben bezogen hatten, ging es zuerst in die Aufenthaltshalle auf dem Kasernengelände.

Dort hatten sich die 34 Teilnehmer und alle Funktioner mit dem Abendessen gestärkt und wurden im Anschluss durch den Gesamtleitenden, Major d.R. Malte Cornelius, bei einem Antreten auf dem Kasernenhof begrüßt.

Einige Worte fand auch der Stabsoffizier für Reservistenangelegenheiten im Landeskommando Niedersachsen, Oberstleutnant Thomas Wilkens, der extra angereist war um sich ein Bild vor Ort zu machen. Er hob die Kameradschaft hervor und freue sich auf die spannenden Ausbildungstage bei dieser anspruchsvollen DVag. Er dankte den FwRes der Kreisgruppen Celle und Südheide, der KrsGr Celle im VdRBw und allen weiteren Beteiligten, dass diese Veranstaltung so schnell und professionell auf die Beine gestellt wurde. Die Planung war nicht einfach, da die Pandemielage sich stetig änderte.

Der OrgLeiter der Kreisgruppe Celle, Stabsfeldwebel d.R. Ralf Genilke, gab viele organisatorische Hinweise bekannt.

Darauffolgend teilte der Gesamtleitende die Soldaten in zwei Zügen ein und dann begann auch schon der erste Teil der Ausbildung.

In zwei Gebäuden und auf einer Wiese innerhalb der Kaserne wurde die „Einweisung in Mittel und Gegenstände“, sowie eine fachkundige Waffenausbildung in MG3, G36 und GP durchgeführt. Anschließend war Zapfenstreich an diesem Abend.

Am Samstag war bereits am sehr frühen Morgen die Nachtruhe vorbei. So wurde bereits, nach dem Waffenempfang, in den frühen Morgenstunden um 6:00 Uhr nach Celle-Scheuen auf die Standortschießanlage verlegt. Nach der Belehrung und Vergatterung wurde ein Ganztagesschießen gem. Befehl Waffenausbildung durchgeführt.

Nachdem die Soldaten am frühen Abend wieder in der Kaserne eintrafen, mussten sie noch vor dem Abendessen die Waffen reinigen. Nach diesem langen Tag waren alle froh sich zeitnah in die Koje zu legen, da noch anstrengende Tage kommen sollten.

Der Sonntag startete ebenso am sehr frühen Morgen mit dem Verlegen in die Immelmann-Kaserne in Celle/Wietzenbruch. Nach dem Frühstück in der Truppenküche wurden die Züge in jeweils zwei Gruppen aufgeteilt. In einem Teil der Kaserne fand die Waffenausbildung mit dem AGSHP statt, in dem anderen Teil wurden die Stationsausbildungen „Hindernisbahn“, sowie „Seilsteg“ durchgeführt.

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Dabei zeigte sich wiederum wie wichtig Gemeinschaft und Kameradschaft ist. Denn ohne diese wichtigen Grundeigenschaften eines Soldaten wäre die Überwindung der Hindernisbahn unweigerlich schwieriger geworden. Alle zeigten volle Motivation und Freude an den durch die fachkundigen Ausbilder betreuten Stationen. Hier muss KptLt Jauns als stellvertr. Gesamtleitender und KpTrpFhr genannt werden, der mit viel Leidenschaft die Ausbildung „Seilsteg“ den interessierten Teilnehmern Nahe brachte.

Nach einer „Mittags-Stärkung“ nahe des Ausbildungsgeländes ging es für die Mitwirkenden zum ersten Mal auf den Truppenübungsplatz Bergen. Dort mussten die Soldaten ihre Stellungen ausbauen und ein Trockentraining für das Gefechtsschießen in den darauffolgenden zwei Tagen durchführen. Die Stimmung war Klasse, wir könnten noch diverse Anekdoten erzählen.

Nachdem in den ersten Tagen die Einweisung und Trockenausbildung im Vordergrund standen, so kam es nun am Montag und Dienstag zur „scharfen Ausbildung“. So ging es morgens bereits zur Schießbahn 102 und zum Ausbildungsdorf „Schierenbleeken“ auf dem TrÜbPl Bergen, wo Lt Goetzcke und OLt Klußmann bereits mit einer von ihnen gut ausgearbeiteten Übungslage warteten.

Die Zugführer hatten bereits am Tag zuvor die Gesamt- und Ausgangslage erhalten und konnten somit „ihre Männer“ vorbereiten. Das Gefechtsschießen war ein voller Erfolg. Der „Feind in der Gefechtslage“ konnte an beiden Tagen aufgehalten und das Einsatzgebiet Ostenholz gesichert werden.

Am Dienstagabend fand nach dem Eintreffen in der Niedersachenkaserne die Nachbereitung statt und im Anschluss fand ein gemeinsamer Kameradschaftsabend mit Grillen und kühlen Getränken statt. Der „Wettergott“ hatte die gesamten Tage ein Einsehen und somit wurde es ein sehr geselliger Abend mit Geschichten aus alten Heeres-, Luftwaffen- und Marinezeiten.

Bevor dieser gesellige Kameradschaftsabend stattfand, gab es aber noch eine freudige Überraschung für Obermaat d.R. David Guttmann. Während des Abschlussappells erhielt der Pressebeauftragte der Kreisgruppe Celle im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) aus der Hand von Kapitänleutnant d.R. Heiko Wolff den Wander-Bestpreis der Kreisgruppe Celle verliehen. Dieser ist eine mit Wappen geschmückte Messingkartusche. Seit seiner Beauftragung im Jahr 2019 hat sich Guttmann schnell einen Namen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auch über die Kreisgrenzen hinaus gemacht. Insbesondere seine fachkompetenten Berichterstattungen und Fotodokumentationen zu den militärischen Ausbildungen und Veranstaltungen sowie seine sachliche Präsentation der Kreisgruppe Celle in den sozialen Medien finden großen Anklang. Seiner ehrenamtlichen Arbeit gebühre Dank und Anerkennung, so Kapitänleutnant Wolff in seiner Laudatio. Guttmann war sichtlich gerührt von der Laudatio und Anerkennung.

Am Mittwoch endete dann diese langtägige und anstrengende militärische Ausbildung mit dem Stubenreinigen und einem Abschlussantreten. Die Teilnehmer äußerten sich durchweg positiv und waren sich größtenteils einig, dass sie an einer zukünftigen DVag in dieser Form wieder teilnehmen wollen.

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