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Eindringen in einen Raum

Foto: Christian Günther

Abseilen will gelernt sein

Foto: Christian Günther

Frische Nächte bereits im September gehören zu einer Ausbildung auf dem Standortübungsplatz Röcke einfach dazu. Die dortigen Übungshäuser bieten allerdings nur Schutz gegen Niederschlag, der allerdings nicht notwendig war. Ein strahlend blauer Himmel und spätsommerliche Temperaturen boten beste äußere Bedingungen. Bereits zum sechsten Mal führte die Kreisgruppe Weserbergland eine Einweisung in die Grundbegriffe des Häuserkampfes und des Infanterismus durch. Mit dabei auch zahlreiche Kameraden aus der benachbarten Kreisgruppe Minden/Herford und aus fast ganz Niedersachsen.

Hauptfeldwebel d.R. Marco Krull als Leitender wies die Truppe in der Bückeburger Jägerkaserne in Übungsablauf und Grundsätze ein, bevor er sie im Fußmarsch in voller Ausrüstung auf dem legendären Weg der „Bückeburger Jäger“ nach Röcke schickte. Heißer Kaffee und ein kräftiges Frühstück belebten nach kalter Nacht die Lebensgeister, sodaß einer erfolgreichen Ausbildung nichts mehr im Wege stand. Verantwortlich für die Versorgung und Ausrüstung mit Waffen und Material Hauptfeldwebel Relana Henneking, FwRes Bückeburg, die alles fest im Griff hatte. Unter der Überschrift „Gründlichkeit vor Schnelligkeit“ ließ sich Marco Krull viel Zeit und korrigierte Fehler beim Eindringen in Räume direkt am Mann. Mit dem Hintergrund seiner langjährigen dienstlichen Erfahrung ein hervorragender Wissenstransfer an die Kameraden. Für viel Bewegung sorgte Hauptfeldwebel d.R. Christoph Krüger auf der Station „Patrouille zu Fuß“, der mit klaren Ansagen zeigte wie es gemacht wird. Körperlich etwas weniger fordernd das Abseilen aus einem Gebäude, fachmännisch erläutert von Oberfähnrich d.R. Christian Hartwig. Stabsgefreiter d.R. Leon Bienek zeigte Anschlagarten und Ladetätigkeiten, Kampfmittelerkundung (EOR) war Ausbildungsthema von Hauptfeldwebel Johannes Wuttke und Stabsunteroffizier d.R. Jens Steinmetz. Auch die Nacht blieb nicht ungenutzt „Hören und Sehen bei eingeschränkter Sicht“ hatte Hauptfeldwebel d.R. Dietmar Pommerin vorbereit, auch in Zeiten von Wärmebildgeräten noch wichtig.

Ein Lagerfeuer am Abschlussabend mit leckerem Grillgut gehörte einfach dazu, bevor sich die Teilnehmer in ihre mehr oder weniger gemütlichen Schlafstätten zurückzogen. Der Rückmarsch brachte mit dem Ausweichschießen noch einmal richtig Schwung in die Sache, bevor in der Jägerkaserne die unumgängliche Nachbereitung erfolgte.

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