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Foto: Günter Lampe

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  • Von Reservistenverband / Stefan Ihlendorf/red.
  • 19.06.2019
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Die Kreisgruppe Ahlhorn veranstaltet Leistungsmarsch in den Dammer Bergen, vorbei an Orten mit Geschichte

Eingebettet in die Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum der Reservistenkameradschaft Damme führte die Kreisgruppe Ahlhorn des Reservistenverbandes einen heimatkundlichen Leistungsmarsch in den Dammer Bergen durch.

RK-Vorstand begann bereits 2018 mit der Veranstaltungsplanung

Bereits Mitte des Jahres 2018 begannen die Vorplanungen für die Jubiläumsveranstaltung zum 30-jährigen Geburtstag der RK Damme. Um diesem Event ein i-Tüpfelchen zu verleihen, wurde vom Rk-Vorstand, bestehend aus dem Vorsitzenden Obergefreiter d.R. Stefan Ihlendorf, der dieses Amt im April 2018 vom Obergefreiten d.R. Bernhard Tepe übernommen hat, Stabsunteroffizier d.R. SU Ludwig Wellmann (1. Stellv. Vors.), Hauptgefreiter d.R. Christoph Steinemann (2. Stellv. Vors.), Schriftführer Oberfeldwebel d.R. Norbert Fischer und Kassenwart Obergefreiter d.R. Ralf Dümpel, entschieden, am Tag der Feierlichkeiten der RK Damme vormittags einen Leistungsmarsch durchzuführen. Oberstabsfeldwebel d.R. Manfred Diek, Organisationsleiter der Kreisgruppe Ahlhorn, nahm die Anregung mit, und so fand am 18. Mai 2019 der bislang 4. Leistungsmarsch auf Dammer Boden statt. Der Rk–Vorstand erkundete die Strecke im Vorfeld, diese ging vorbei an vielen Orten der regionalen Industrie- und Heimatgeschichte.

Marschstrecke mit geschichtlich interessanten Relikten

Rund 25 Marschierer starteten am Signalberg, dem mit 146 Meter über NN höchsten Berg in der Dammer Bergen. Genau dort unterhielt die Bundeswehr bis in die 90ziger Jahre einen Stützpunkt. Der rot-weiße, 70 Meter hohe Fernmeldeturm ist immer noch aus der Ferne zu sehen. Auf der Marschstrecke kamen die Marschierer nach gut zwei Kilometern am Dammer Bergsee vorbei. Mittlerweile ein Naturerholungsgebiet, aber in den 1950ziger und 1960ziger Jahren war hier ein riesiges abgeholztes Areal, in dem der heutige Bergsee als „Klärteich“ für das 1967 geschlossene Eisenerzbergwerk Porta Damme AG künstlich geschaffen wurde. Entlang der Wegstrecke befinden sich immer noch viele Relikte, die aus dieser Zeit zeugen.

Zudem ging der Marsch über das ehemalige Muna–Gelände, im 2. Weltkrieg die Munitionsanstalt von Damme, sowie über das angrenzende Gelände des Mob.-Stützpunktes von Damme. Beide Stützpunkte betrieb die Bundeswehr bis in die 90ziger Jahre, aber immer noch zeugen Bauten aus den 1930ziger Jahren von dieser Zeit.

Auf dem heutigen Radweg befand sich bis in die 90ziger Jahre die Bahnstrecke Holdorf–Damme.

„Bei herrlichstem Wetter und noch schönerer Umgebung und Natur war das ein pures Erlebnis. Die RK Damme hat das hervorragend vorbereitet und eine supertolle Strecke ausgekundschaftet. Da war wirklich Geschichte und Nostalgie drin. Die Strecke hatte es ganz schön in sich. Vom höchsten Punkt der Dammer Berge, dem Startpunk auf 146 Meter Höhe über NN, ging es herunter und herauf bis zum Ziel. Landschaftlich superschön.“ sagte Manfred Diek zufrieden nach dem Marsch.

Am Ende des Marsches, das Wetter war zur Mittagszeit wundervoll, stand den Teilnehmern in der Sporthalle des Sport- und Schulzentrum Damme eine Duschgelegenheit zur Verfügung. Danach grillte der Vorsitzende Stefan Ihlendorf für die Maschierer, die Sanitäter und die Funktioner. Streckenposten und die Verpflegung wurden durchweg von Kameraden der RK Damme gestellt.

Zum Abschlussappell sprach der Gesamtleitende, Oberstabsfeldwebel d.R. Manfred Diek, ein paar Worte und beglückwünschte alle Teilnehmer zum erfolgreichen Bestehen. Er dankte der RK Damme für die hervorragende Organisation dieser Veranstaltung. Zu guter Letzt wurden den Teilnehmern Urkunden ausgehändigt, die vom offiziellen DSA-Abnehmer Hauptmann d.R. Lars Müller unterzeichnet wurden. Dreizehn Teilnehmer haben die Bedingung für die Stufe III Gold (12 km mit 15 kg Gepäck unter 2 Stunden) erfüllt. Die schnellsten waren Oberleutnant d.R. Dr. Jörgen Haneke und Obergefreiter d.R. Moris Leck, die zeitgleich nach 95 Minuten und 30 Sekunden das Ziel erreichten.

30 Jahre RK Damme

Im Laufe des Nachmittags feierte die RK Damme bei ihrem Kameraden und Vereinswirt, Familie Bernhard Pellenwessel, ihr 30–jähriges RK–Jubiläum. Hierzu waren Schützenvereine wie CAD II, benachbarte Kameradschaften wie RK Emstek, RK Vechta, RK Wardenburg, RK Wagenfeld, Hauptfeldwebel d.R. Klaus Witte vom KVK Cloppenburg und Dammer Kameraden mit deren Partner geladen, um dieses Ereignis zünftig zu feiern. Nach der Jubiläumsrede des Vorsitzenden Obergefreiter d.R. Stefan Ihlendorf durch die 30–jährige Vereinsgeschichte, hielt der Vorsitzende der Keisgruppe Ahlhorn, Feldwebel d.R. Peter Schröbel, noch einen 45-minütigen sicherheitspolitischen Vortrag, dem alle Gäste interessiert zuhörten.

Organisationsleiter Oberstabsfeldwebel d.R. Manfred Diek erklärte anschließend den Gästen die Bedeutung des Reservistenverbandes. Insbesondere mache es ihm und seinem Team Spaß, mit aktiven Rk’en zu arbeiten.

Manni und Peter wünschten der heute 74 Mitglieder umfassenden RK Damme weiterhin alles Gute, dass sie sich weiterhin überall sehen lassen und hin und wieder mal neue interessierte Mitglieder.

Ehrungen für verdiente Mitglieder

Zu guter Letzt schloss der 2. Vorsitzende der Kreisgruppe Ahlhorn, Obergefreiter d.R. Bernhard Tepe – auch Ehrenvorsitzender der Rk Damme – den offiziellen Teil mit Ehrungen ab, zum einen erhielten Hauptgefreiter d.R. Siegfried Sienkamp und Obergefreiter Ulrich Possenriede das Kreisverdienstabzeichen (einmal Silber, einmal Bronze), der Gefreiter d.R. Franz Meyer eine Urkunde für 45 Jahre treue Mitgliedschaft und Obergefreiter d.R. Werner Wehming, Ehrenvorsitzender der Rk Damme, für 30 Jahre aktive Zugehörigkeit. Werner Wehming war im Juni 1989 einer der sieben Gründungsväter der RK Damme.

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