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Nikolaus, Gabenbringer und Vorbote des Weihnachtsfestes




Der Nikolaus aus Schokolade in einer farbigen Stanniolhülle. In diesem korrekten Outfit mit Mitra und Bischofsstab ist der Nikolaus leicht von dem Weihnachtsmann zu unterscheiden.

Foto: Bilderarchiv Claußen-Strodhoff

Liebe Kameradinnen und Kameraden, liebe Freunde,

die Landesgruppe Niedersachsen wünscht allen einen schönen 2. Advent und Nikolaustag.

Nikolaus, Gabenbringer und Vorbote des Weihnachtsfestes

In vielen Familien ist es seit Generationen Brauch, am Vorabend des 6. Dezember einen Stiefel vor die Tür zu stellen oder Socken aufzuhängen, damit diese über Nacht vom Nikolaus mit Nüssen, Mandarinen, Lebkuchen und weiteren Leckereinen, aber auch Spielzeug oder nützlichen Dingen des täglichen Lebens gefüllt werden.

Historisches Wirken des heiligen Gabenbringers

„Nikolaus von Myra“ – Russische Ikone aus dem Jahre 1294 von Aleksa Petrov 1294

Sankt Nikolaus wurde zwischen 280 und 286 in Patara, einer Stadt in der Nähe von Myra in Kleinasien geboren. Sein Todestag, der 6. Dezember (vermutlich um das Jahr 342), wird in zahlreichen Kirchen als Gedenktag begangen. Nikolaus wirkte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in der Region Lykien. Lykien war damals Teil des römischen, später des byzantinischen Reiches und liegt im Westen der heutigen Türkei. Der Name Nikolaus bedeutet im Griechischen „Sieg(reich) des Volkes“.

Über den wohltätigen Nikolaus wurden zahlreiche Legenden überliefert. Dabei vermischen sich die Erzählungen auch mit der namensgleichen Person, die als Abt von Sion und Bischof von Pinora am 10. Dezember 564 in Lykien verstorben ist.

Kurz vor der Eroberung der Stadt Myra durch seldschukische Truppen im Jahre 1087 entführten italienische Kaufleute die angeblichen Gebeine aus der Grabstätte des Heiligen in der noch heute erhaltenen St.-Nikolaus-Kirche in Demre und überführten die Reliquien ins heimatliche Bari. Dort wird jährlich die Ankunft mit einer Prozession im Mai gefeiert.

Wandel im Brauchtum — Vom Nikolaus zum Weihnachtsmann

Der Hl. Nikolaus wurde lange als Gabenbringer verehrt. Martin Luther lehnte im Rahmen der Reformation jedoch die Heiligenverehrung ab und schuf dafür das Christkind, welches von nun an zu Weihnachten die Geschenke brachte.

Der Nikolaus wird häufig von dunklen Begleitern, je nach Region Knecht Ruprecht, Hans Muff, oder Krampus genannt, begleitet, die in früheren Zeiten auch oft mit der Rute drohten. Im niederländisch-niederdeutschen Sprachraum ist der Zwarte Piet der Helfer von Sinterklaas.

Aus der Legende des Sinterklaas entstand durch holländische Auswanderer in den damaligen niederländischen Kolonien die Figur des Santa Claus. Dieser Weihnachtsmann mit dem typischen roten Mantel und Zipfelmütze wurde als älterer Herr mit weißem Bart im vorherigen Jahrhundert aus kommerziellen Gründen durch eine amerikanische Getränkefirma weltweit populär gemacht.

Heute vermischt sich die Darstellung des historisch begründeten, kirchlichen, Nikolauses immer mehr mit dem des erfundenen, kommerziell genutzten, Weihnachtsmannes.

Die Darstellung eines nicht in roter Bekleidung dargestellten Weihnachtsmannes (ähnlich des russischen „Väterchen Frost“) war in Deutschland noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts üblich.

Heute wird in der Darstellung von Nikolaus und Weihnachtsmann meist kein großer Unterschied mehr gemacht, wogegen sich insbesondere kirchliche Kreise häufig wehren. Deshalb trägt in Gebieten mit überwiegend katholischer Bevölkerung, beispielsweise dem Oldenburger Münsterland (Landkreise Cloppenburg und Vechta), der Gabenbringer bei seinen Auftritten neben seinem Gewand immer die Mitra und den Bischofsstab.

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