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Tag der Reservisten in Wardenburg




Foto: Alfred Claußen

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Foto: Gerd Kummutat

Foto: Uwe Janßen

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Strahlende Sonne und lachende Gesichter prägten den Tag der Reserve in Wardenburg, zu dem die Kreisgruppe Ahlhorn des Reservistenverbandes eingeladen hatte. Die Organisation und Durchführung lag wieder in den Händen der Reservistenkameradschaft (RK) Wardenburg, unter der Leitung des Vorsitzenden Oberfeldwebel d.R. Tammo Riemer. An diesem Tage wurde auch der 39. Schlauchbootwettkampf der RK Wardenburg durchgeführt.

Mit der Hilfe ziviler Organisationen und befreundeter Reservistenkameradschaften waren 14 Stationen vorbereitet und besetzt. Los ging es für die 24 teilnehmenden Mannschaften mit dem Schießen, unter Aufsicht des Schützenvereins Wardenburg und der anschließenden Fahrzeugerkennung. Die 3. Station forderte die Bewältigung einer Hindernissbahn nach Zeit. Hier hatte die RK Huntlosen u.a. Seile zwischen Bäumen gespannt, über die möglichst schnell das Stationsziel erreicht werden sollte. Erstaunlich, welche Körperbeherrschung dabei erforderlich war.

Bei der Station der Freiwilligen Feuerwehr Oldenburg ging es um Zeit und Kraft. Über eine unwegsame Strecke mussten gefüllte Kanister per Hand transportiert werden. Auch den sportlichen Teilnehmern und Teilnehmerinnen stand der Schweiß auf der Stirn. Ruhiger war es bei der Marine-Station. Die auf die Seefahrt bezogenen Fragen, waren ein völlig neues Gebiet bei diesem Wettkampf. Starke Nerven erforderte die Lage bei dem „Erste Hilfe“-Einsatz beim DRK. Zu versorgen war eine Frau, entsprechend geschminkt, der ein Hund einen Daumen abgebissen hatte. Es galt gleichzeitig die Verletzte zu versorgen, den abgebissenen Daumen zu sichern und den Hund nicht aus den Augen zu lassen. Aber als der „blutige“ Anblick verdaut war, wurde rasch fachmännische Hilfe geleistet.

Der Hegering Wardenburg hatte bei seiner Station Tierpräparate ohne Bezeichnungen sowie einzelne Karten, je mit Tierbildern, Fährten oder Tiernamen vorbereitet. Die richtige Zuordnung machte auch erfahrenen Naturfreunden Probleme. Gleiches galt für die Bestimmung von Blättern und Nadeln an kurzen Ästen.

Auf dem Weg zum Einbooten am Barneführer Holz mussten dann noch Landkarten gelesen und erläutert werden. Danach ging es endlich in die Boote und los ging es. Zwei Personen stiegen jeweils in ein Boot, um dann unterwegs die Dritte aufzunehmen. Eine Aufgabe, die regelmäßig den ersten Kontakt mit dem Wasser brachte. Da die Zeitnahme nicht unterbrochen wurde, ging es schnell voran. Unter der Astruper Brücke wieder an Land, um eine Geschicklichkeitsaufgabe zu meistern.

Und weiter. Ein Stresstest wartete! Eine gemischte Aufgabe, die gute Koordination innerhalb der Gruppe, gegenseitige Hilfe und körperlichen Einsatz erforderte. Der schwierigste Teil dabei war der Transport eines mit Wasser teilweise gefüllten Schlauchboots über verschiedene Höhen, ohne Wasser auszuschütten und dabei auch noch das Umfeld im Auge zu haben. Und das alles nach Zeit! Wer jetzt noch völlig trocken war, hatte bei der Errichtung eines Behelfsübergangs über die Hunte, die Möglichkeit, das zu ändern. Im Wasser liegende hölzerne Stegteile, mussten aneinandergebunden, im Wasser an das andere Ufer gebracht und befestigt werden, um dann volle Wassereimer von dort zurück zu transportieren.

Die Huntebrücke in Wardenburg vor Augen, das Ende der Wasserstrecke, beflügelte nochmals die Mannschaften. Dort musste die Hunte mittels des vom THW errichteten Seilstegs überquert werden. Dies erforderte mindestens von zwei Gruppenmitgliedern Kraft und Schnelligkeit, war aber trocken zu meistern. Feucht wurde es wieder im Schwimmbad, wo nicht nur geschwommen wurde, sondern auch noch Fragen aus dem Bereich der Staatsbürgerkunde zu beantworten waren.

Zur Siegerehrung traf man sich dann in gewohnter Weise auf dem Hof von Enno Schnor. Bis die Ergebnisse der einzelnen Stationen zusammengetragen und ausgewertet waren, bestand Gelegenheit, eine kräftige und schmackhafte Stärkung zu sich zu nehmen.

Danach wurden die Sieger verkündet:

Bei den zivilen Mannschaften (Damen) siegten „Die drei drolligen Damen“ mit den Teilnehmerinnen Jessica Barelmann, Jana Hettwer und Danni Stöcker.

Bei den Herren errang das Team der Freiwilligen Feuerwehr Achtermeer 1, wie in den Vorjahren, den ersten Platz. Den Sieg bei den militärischen Mannschaften sicherte sich die RK Emstek 1.

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