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Landesgruppe Niedersachsen

Aus den Ländern

Ausbildung im Steinbruch




Ein Reservist an der Seilrutsche des THW.

Foto: Alfred Claußen

Beim Abschlussappell loben die Organisatoren das hohe Engagement der Teilnehmer. (von links) Oberstabsfeldwebel d.R. Uwe Roloff, Obergefreiter d.R. Axel Ludwig und Stabsfeldwebel Henning Borchers, Feldwebel für Reservisten des Landeskommando Niedersachsen.

Foto: Alfred Claußen

Die Organisatoren der Veranstaltung, Oberstabsfeldwebel d.R. Uwe Roloff (links) und Obergefreiter d:R. Axel Ludwig (2.v.re.) mit einem zivilen Funktioner und einer Reporterin der örtlichen Zeitung.

Foto: Alfred Claußen

Alternativ zu den Fertiggerichten der EPa’s bot Oberstabsfeldwebel d.R. Uwe Roloff Bratwürste und Steaks vom Grill an.

Foto: Alfred Claußen

Es ist schon beeindruckend, aus wie vielen Bestandteilen ein EPa besteht. Hier ein EPa Typ 1 Western.

Foto: Alfred Claußen

Stabsfeldwebel Henning Borchers, Feldwebel für Reservisten (FwRes) des Landeskommando Niedersachsen, verteilt die Mittagsverpflegung an die Teilnehmer. Es gibt Einmannpackungen (EPa) der Bundeswehr.

Foto: Alfred Claußen

Angehörige der DRK-Bereitschaften Bad Lauterberg und Neuhof erläutern die lebensrettenden Sofortmaßnahmen, wie beispielsweise das Erkennen des Herzstillstandes, Freimachen der Atemwege, Beatmung des Patienten, Herzdruckmassage und der richtigen Anwendung eines Automatisierten Externen Defibrillators (AED). Mittels einer HLW-Übungspuppe wird die Herz-Lungen-Wiederbelebung trainiert.

Foto: Alfred Claußen

Einsatzkräfte der Ortsgruppe Bad Lauterberg des Technischen Hilfswerkes (THW) im Steinbruch Nüxei.

Foto: Alfred Claußen

An der Station des THW wird nach entsprechender Einweisung in die Handhabung der Seilrutschen-Ausrüstung der mehrere Meter hohe Steilhang im Steinbruch überwunden.

Foto: Alfred Claußen

Mit Hilfe der Ausrüstung der Bergwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus St. Andreasberg wird die Steinbruchgrube über einen Schräghang wieder verlassen.

Foto: Alfred Claußen

Ein Reservist hat die Ausrüstung der Bergwacht angelegt.

Foto: Alfred Claußen

Mit Hilfe der Ausrüstung der Bergwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus St. Andreasberg wird die Steinbruchgrube über einen Schräghang wieder verlassen.

Foto: Alfred Claußen

Die acht Jahre alte Bolonka Zwetna Hündin ist der kleinste geprüfte Rettungshund im Harz und Umgebung. Nachdem die Hündin ihren Sucheinsatz zwischen den Felssteinen erfolgreich absolviert hat, wird sie von ihrer Besitzerin gelobt.

Foto: Alfred Claußen

Suche einer verletzten Person.

Foto: Alfred Claußen

Im Gelände des Steinbruchs wurden Personen versteckt, die durch die Hundeteams aufzuspüren sind.

Foto: Alfred Claußen

Angehörige der HarzSAR Rettungshundestaffel e.V. mit ihren Hunden.

Foto: Alfred Claußen

Begrüßung der Teilnehmer und Funktioner durch den Leitenden der Veranstaltung.

Foto: Alfred Claußen

Eine Angehörige der HarzSAR Rettungshundestaffel e.V. erklärt mit Hilfe mitgebrachter Info-Tafeln zunächst was die Rettungshundearbeit überhaupt ist und wofür die Hunde eingesetzt werden. Im Anschluss daran wurde praktisch vorgeführt, was die Rettungshunde alles leisten können.

Reges Treiben herrschte an einem sommerlichen Samstag in dem sonst ruhigen Steinbruch Nüxei im südlichen Harzvorland. Das Landeskommando Niedersachsen der Bundeswehr (LKdo NI) führte mit Unterstützung der Kreisgruppe Göttingen des Reservistenverbandes eine Ausbildungsveranstaltung durch, bei der das Retten und Bergen von verletzten Personen geübt wurde. Hierzu waren in dem sonst nicht zugänglichen Steinbruch unter der Leitung von Hauptfeldwebel Holger Bahndorf und Obergefreiter Axel Ludwig mehrere Ausbildungsstationen für die knapp rund 35 teilnehmenden Reservisten aufgebaut worden.

Praktizierte Zivil-Militärische Zusammenarbeit

Unterstützung erhielten die Organisatoren bei der Ausbildung neben der örtlichen Reservistenkameradschaft Barbis von der Bergwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus St. Andreasberg, der Ortsgruppe Bad Lauterberg des Technischen Hilfswerkes (THW), den DRK-Bereitschaften Bad Lauterberg und Neuhof sowie in diesem Jahr erstmalig auch von der HarzSAR Rettungshundestaffel e.V.

Nach den administrativen Erledigungen beim Feldwebel für Reservisten (FwRes) des Landeskommando Niedersachsen, Stabsfeldwebel Henning Borchers, und dem VdRBw-Organisationsleiter, Leutnant d.R. Björn Römermann, aus Göttingen sowie der Begrüßung durch die Veranstaltungsleitung ging es an die Ausbildungsstationen der zivilen Rettungsorganisationen. Hier erwartete den Teilnehmern ein umfangreiches und sehr interessantes Programm.

An der Station des THW wurde nach entsprechender Einweisung in die Handhabung der Gerätschaften mit Hilfe einer Seilrutsche der mehrere Meter hohe Steilhang im Steinbruch überwunden. An anderer Stelle der Grube ging mit Hilfe der Bergwacht über einen Schräghang wieder aufwärts.

Im Zelt des DRK wurde nach einem kurzen theoretischen Unterricht über die lebensrettenden Sofortmaßnahmen, wie beispielsweise das Erkennen des Herzstillstandes, Freimachen der Atemwege, Beatmung des Patienten, Herzdruckmassage und der richtigen Anwendung eines Automatisierten Externen Defibrillators (AED), mittels einer HLW-Übungspuppe die Herz-Lungen-Wiederbelebung trainiert.

Angehörige der HarzSAR Rettungshundestaffel e.V. erklärten mit Hilfe mitgebrachter Info-Tafeln zunächst was die Rettungshundearbeit überhaupt ist und wofür die Hunde eingesetzt werden. Im Anschluss daran wurde praktisch vorgeführt, was die Rettungshunde alles leisten können. Dazu wurden in dem Gelände des Steinbruchs ein paar Personen versteckt, die durch die Hundeteams aufzuspüren waren.

EPa und Bratwurst

In der Mittagspause verteilte Stabsfeldwebel Henning Borchers Einmannpackungen (EPa) an die Teilnehmer. Alternativ zu den Fertiggerichten der EPa’s bot Oberstabsfeldwebel d.R. Uwe Roloff Bratwürste und Steaks vom Grill an.

Viele Gäste waren von dem umfangreichen Inhalt der Bundeswehr-Einmannpackungen (EPa Typ 1 Western) beeindruckt.

Bewährte Veranstaltung seit sieben Jahren

Die Idee zu einer derartigen Veranstaltung hatte vor einigen Jahren Axel Ludwig, Angehöriger der Reservistenkameradschaft (RK) Barbis. Als ausgebildeter Rettungsassistent beim DRK wollte der Obergefreite der Reserve damals einen Beitrag für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit im Katastrophenschutz leisten und das gegenseitige Kennenlernen mit gleichzeitiger Vertiefung der Fachexpertise bei den Beteiligten fördern. Dieses ist mit der inzwischen im Zweijahresrhythmus stattfindenden Ausbildungsveranstaltung „Retten & Bergen“ hervorragend gelungen.

Ralph Marschner, Vorsitzender der Kreisgruppe Göttingen im Reservistenverband, zeigte sich beim Besuch der Veranstaltung sehr zufrieden. „Wir wollen unseren aktuellen Ausbildungsstand darstellen und Netzwerke bilden, damit wir wissen, wie die anderen Organisationen arbeiten“ sagte der Oberstleutnant der Reserve. „Ziel ist es, im Bedarfsfall möglichst schnell und effektiv gemeinsam Hilfe leisten zu können“ erläuterte Marschner.

Der Nüxeier Dolomitsteinbruch der Firma Fels-Werke befindet sich zwischen Osterhagen, einem Stadtteil von Bad Lauterberg, und Bad Sachsa im Landkreis Göttingen. Aus topographischen Gründen ist dieser Steinbruch bestens für derartige Ausbildungsveranstaltungen der Blaulichtorganisationen geeignet.

Hier gibt es weitere Berichte und Fotoaufnahmen zu der Veranstaltung „Retten & Bergen“:

Dieser Link führt zu dem Bericht der Kreisgruppe Göttingen:

https://www.reservistenverband.de/niedersachsen/goettingen/aktuelles/den-katastrophenfall-geuebt-stationsausbildung-zivil-militaerische-zusammenarbeit-von-drk-feuerwehr-bergwacht-und-bundeswehr/

 

Dieser Link führt zu dem Bericht der Zeitung Lauer NEUES:

http://www.lauterneues.de/index.php/nachrichten/aktuell/10948-retten-und-bergen-im-camp-nuexei

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