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Reservistenkameradschaft Bahrdorf/Grasleben

Exkurs Waterloo “ Napoleon auf der Spur“




Am 17.06.2016, machten sich pünktlich um 09.00 Uhr unsere Kameraden der RK Bahrdorf –Grasleben auf den Weg nach Brüssel.
Denn in diesem Jahr wiederholten sich zum 200 und ersten Mal die Schlacht von Napoleon in Waterloo. ( 18. Juni 1815 )
Dieses wollten Sich die Kameraden nicht entgehen lassen. Mit dem Leihwagen ging es los und nach den ersten 300 KM wurde erst einmal eine ausgiebige  Pause eingelegt. Nach dieser Stärkung und voller Vorfreude ging es weiter Richtung Brüssel.
Um ca. 16.00 Uhr erreichten wir unser Hotel in  Waterloo mit herrlichem Blick auf den Löwenhügel  „Butte du Lion“. Viele Interessante  Sehenswürdigkeiten  und Museen liegen nur ein paar  Gehminuten entfernt. Somit hatten wir die beste  Ausgangsstellung im Herzen  der Schlachtfelder auf  denen ca. 47.000, beim  Sommerfeldzug ( Sechster  Koalitionskrieg ), Ihr  Leben  gelassen haben.

 

Die drei Befehlsherren:

Napoleon Bonaparte:   Frankreich
Arthur Wellesley, 1. Duke of Wellington:  Großbritannien, Niederlande, Hannover, Braunschweig, Nassau
Gebhard von Blücher:  Preußen

 

Lieferten sich blutige Schlachten. Wobei  unter Feldmarschall Bücher die Herrschaft von Napoleon   beendet wurde. Napoleon wurde, nach der zweiten militärischen Niederlage, als  Kriegsgefangener auf die Britische Atlantikinsel St. Helena verbracht, wo er am 5. Mai. 1821 Starb.

 

Am Samstag starteten wir nach einem ausgiebigen  Frühstück unsere Entdeckungstour und ließen uns  mitnehmen auf eine faszinierende Zeitreise in das Jahr  1815.

Unsere erste Station war das Memorial 1815. Hier  konnten wir viele Exponate,  Zeitgeschichtliches sowie  multisensorielles Erlebnis der blutigen Schlacht erleben.

Im Anschluss ging es in das realistische Panorama-Gemälde im Rundbau.  Hier wurde spektakulär  die Schlacht dargestellt. Eindrucksvoll konnte man das fruchtbare Gemetzel  im den dramatischen Moment der Schlacht inmitten des Tumult von Pferden und Menschen im dichten Pulverrauch erleben.

Auch ließen wir es und nicht nehmen den 40m hohen  Löwenhügel zu erklimmen. Nach den 226 Stufen und  einer kleinen Verschnaufpause wurden wir mit einem  hervorragenden Blick auf das gesamte Schlachtfeld  belohnt.

Danach ging es zu Biwak, eine Station die zeigte, unter welchen Bedingungen die Armee untergebracht war. Die Szenographie wird ergänzt durch zahlreiche historische Gegenstände, Uniformen, Karten sowie  lebendige Darstellungen.

 

Weiter ging es zum Wellington Museum. Dieses liegt im Herzen von Waterloo und bietet einen faszinierenden Einblick in die politische Lage  in Europa vor und nach der Schlacht von Waterloo und  dokumentiert die Geschichte von Waterloo und eine  Bibliothek. Gravuren, Waffen, Gemälde, Dokumente und  andere Erinnerungsstücke erinnern auch an die  Geschichte Europas um 1815. Anhand von beleuchteten  Plänen wird die Entwicklung der Schlacht erläutert. Es  werden auch historische Objekte gezeigt, z.B. die 1813 in  Douai hergestellte und in Waterloo eroberte Kanonen „La Suffisante“.

Zu dem Napoleons letztes Hauptquartier fuhren wir mit dem Busshuttle. Der hier, einst in dem 1757 erbauten Bauernhof „Ferme du Caillou untergebracht war ist das einzige napoleonische Museum in Belgien. Hier verbrachte Napoleon gemeinsam mit seinem Generalstab die Nacht vom 17. Juni 1815 und schmiedete die Pläne für die Schlacht von Waterloo.  Im Außenbereich wurde wieder ein Biwak gezeigt mit verschiedenen Aktivitäten die einem einen packenden Einblick in das Soldatenleben sowie in die Verfassung und die Strategie des Kaisers ermöglichte.

Zum Abschluss besuchten wir die Brasserie de Waterloo. Der heute aus- und umgebaute Bauernhof wurde in dieser Zeit als Krankenhaus für die Wellington’s Truppen benutzt.  Heute ist es  eine kleine Brauerei mit einem kleinen Museum. Hier ließen wir unseren heutigen Tag bei einem kühlen Getränk  ausklingen und tauschen uns über das erlebte aus.

Leider endet hier unser hervorragender Exkurs „ Napoleon – Die letzte Schlacht von Waterloo“ Auf der Rückfahrt hatten wir  genügend Zeit und Gelegenheit uns über das Erlebte  auszutauschen und dieses in vielen Gesprächen zu vertiefen.
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