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Reservistenkameradschaft Bahrdorf/Grasleben

Exkurs Potsdam




Auch in diesem Jahr fuhr eine kleine fünfköpfige Abordnung unserer RK Bahrdorf-Grasleben nach Potsdam. Dabei wurden diverse Sehenswürdigkeiten angesehen und drei interessante Tage verlebt.

 

Schloss Sanssouci

Auf den Spuren vom Sonnenkönig, Friedrich II., Friedrich der Große oder „alte Fritz“. So wurde er vom Volkstümlich auch genannt. Er wurde am 24.01.1712 in Berlin geboren und ist am 17.08.1786 in Potsdam verstorben. Sein Leichnam jedoch fand aber erst 100 Jahren später die letzte (gewünschte) Ruhestätte in Potsdam bei seinen so sehr geliebten Hunden. Auf unserem Exkurs durchstreiften wir die weitläufige Parkanlage von Sanssouci. Diese wurde nach eigenen Skizzen vom preußischen König von 1745 bis 1747 errichtet. Leider konnten wir nur einen Teil der insgesamt 74 Km langen angelegten Wege erkunden. Aber es ist schon beeindruckend welche prächtige Bauten wie das Schloss Sanssouci, den Östlichen Gitterpavillon, den Ehrenhof mit Kolonnaden, das Orangerie, die Mopke sowie gegenüber ein Neues Palais errichtet wurden. Auch die angelegten Fontaine runden das Gesamtbild der Parkanlage ab.

 

Der Wald der Erinnerung

Der „Wald der Erinnerung“ vereint die Ehrenhaine der Bundeswehr aus den Einsatzgebieten an einer Stelle und schafft zugleich einen Ort für persönliche Trauer. Er ist allen Toten der Bundeswehr gewidmet und ergänzt das Ehrenmal am Berliner Sitz des Verteidigungsministeriums. Doch der „Wald der Erinnerung“ ist nicht nur den Einsatztoten gewidmet. Angehörige aller Soldaten und Mitarbeiter der Bundeswehr, die in Ausübung ihres Dienstes ihr Leben ließen, können an den Bäumen individuell gestaltete Gedenkschilder anbringen. Das Konzept der Friedwälder oder Ruheforste stand hier Pate, Bestattungen werden auf dem Areal aber nicht erfolgen. Der Entwurf für den „Wald der Erinnerung“ berücksichtigt die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Hinterbliebenen und schafft einen Ort für die persönliche Rückbesinnung, Stille, Erinnerung und Trauer.

Sowjetisches Ehrenmal

Der Sowjetische Ehrenfriedhof am Bassinplatz mit seinem Sowjetischen Ehrenmal befindet sich in der Potsdamer Innenstadt. Der Friedhof genießt aufgrund internationaler Abkommen und des Kriegsgräbergesetzes einen Schutzstatus. Der Friedhof diente seit dem Jahr 1945 der Beisetzung sowjetischer Soldaten und wurde im Jahr 1949 in seiner heute noch existierenden Form auf den damaligen Bassinplatz angelegt. In der Mitte wurde hier ein Ehrenmal errichtet, welches aus einem Obelisk besteht, der auf einem massiven Podest aufgestellt wurde. Des Weiteren befinden sich auf dem Ehrenmal überlebensgroße Bronzeplastiken, die einen Marine-Infanteristen, einen Panzerfahrer, einen Flieger und einen Wachposten darstellen. Für das Mahnmal wurde die Gloriette abgerissen, die 1739 für Friedrich II. als holländisches Tabakhäuschen auf einer kleinen Insel inmitten des Bassins angelegt worden war. Auf dem Friedhof wurden 680 Soldaten und Offiziere der Roten Armee in 291 Einzel- und 18 Massengräbern bestattet. Diese waren in den letzten Kriegstagen in den Kämpfen um Potsdam gefallen.

 

Alle Teilnehmer fanden diese Fahrt herforragend und freuen sich jetzt schon auf das nächste Jahr.

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