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Mehr als 200 Rekruten in Hambühren vereidigt

Auf dem Hambührener Sportplatz haben mehr als 200 Rekruten ihren Eid auf die Bundesrepublik abgelegt. Sie werden künftig Führungskräfte sein.

Mehr als 200 Rekruten in Hambuehren

Wo sonst Fußball gespielt wird, wurde die künftige Bundeswehr-Elite vereidigt.

Foto: Rene Stang

Bildautor: Rene Stang

bundeswehrVeranstaltungen

Feierliches Gelöbnis auf dem Fußballplatz des SV Hambühren: Mehr als 200 Rekruten haben am Donnerstagnachmittag ihren Eid auf die Bundesrepublik Deutschland abgelegt. Die in der Immelmann-Kaserne in Wietzenbruch stationierten Feldwebel- und Unteroffizieranwärter schworen, dem Land treu zu dienen und „Recht und Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“.

Patenschaft zwischen Gemeinde und Kompanie

Dass die Veranstaltung in Hambühren stattfand, liegt an der Patenschaft, die im vergangenen Jahr die Gemeinde Hambühren und die 2. Kompanie des Feldwebel- und Unteroffizieranwärterbataillons II aus Wietzenbruch vereinbart hatten. In der Regel finden die öffentlichen Gelöbnisse im Günther-Volker-Stadion in Celle statt.

Bei den vereidigten Rekruten handelt es sich um künftige Führungskräfte der Bundeswehr. Mehrere hundert Angehörige verfolgten das Gelöbnis auf der Sportanlage an der Allensteiner Straße, das vom Heeresmusikcorps aus Hannover musikalisch begleitet wurde. Der Vereidigung vorausgegangen war ein öffentlicher Familientag des Bataillons, bei dem sich die Besucher über die Bundeswehr und Karrierechancen informieren konnten. Unter anderem fand eine Waffen- und Fahrzeugschau statt.

Bürgermeister mit großem Respekt

Bürgermeister Carsten Kranz machte in seiner Rede vor den Anwärtern keinen Hehl daraus, dass er sich selbst vor 25 Jahren gegen die Bundeswehr und für den Zivildienst entschieden hatte. Kranz betonte, dass die Soldaten im Notfall nicht weniger als die Freiheit beschützen würden. „Ich habe großen Respekt vor Ihrer Entscheidung, unsere Demokratie auch mit Waffengewalt zu verteidigen“, sagte Kranz. „Sie werden als Soldaten in Uniform auf dem Boden des Grundgesetzes eine Vorbildfunktion haben und unsere Werte auch im Inneren der Bundeswehr mit Leben füllen“, so Kranz bei einem seiner ersten öffentlichen Auftritte als Hambührener Bürgermeister.

„Wir Hambührener freuen uns über die Premiere“

Der Landtagsabgeordnete Thomas Adasch, der in seiner Heimatgemeinde zu den Rekruten sprach, erinnerte an die Geschichte der Bundeswehr in Hambühren. Diese begann 1957 mit einer Aufklärungseinheit und endete 1994 mit der Auflösung des Fernmeldesektors Q. Auch Unteroffizieranwärter wurden in der Gemeinde ausgebildet, aber eine Vereidigung gab es in Hambühren nie. „Wir Hambührener freuen uns über die Premiere“, erklärte Adasch. „Unsere Soldaten kommen aus der Mitte der Gesellschaft und deshalb gehört die Bundeswehr erkennbar und sichtbar in die Mitte unserer Städte und Gemeinden.“

Mahnende Worte an Bundeswehr-Elite

Oberstleutnant Silvio Mahn gab den Rekruten, die aus ganz Deutschland kommen, mahnende Worte mit auf den Weg. „Wir wissen, dass wir von Ihnen eine hohe psychische und physische Leistungsfähigkeit verlangen“, sagte er zu den Unteroffizier- und Feldwebelanwärtern. „In wenigen Monaten tragen Sie Verantwortung für andere Soldaten. Wir erwarten, dass Sie Ihr Bestes geben und nicht vorzeitig aufgeben. Wir legen jetzt den Grundstein, dass Sie künftig weltweit bestehen können“, so der Kommandeur – ehe das Gelöbnis mit der Nationalhymne zu Ende ging.

Artikel mit freundlicher Genehmigung der Redaktion der Celleschen-Zeitung.

 

Die Kreisgruppe Celle im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) e.V. bot vor Ort, direkt auf dem Sportplatz auf dem die Vereidigung/das Gelöbnis stattfand, einen gut besuchten Informationsstand an.

Viele Reservisten, Soldaten, Angehörige und Besucher der Veranstaltung liefen den informativen und sehr gut präsentierten Stand an. Die Kameraden der Kreisgruppe Celle verteilten dort wieder kleine Geschenke und gaben viele Informationen zum Reservistenverband.

 

Gelöbnis 2019
Foto: Kreisgruppe Celle
Gelöbnis 2019
Foto: Kreisgruppe Celle

 

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