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Der Ehrenhain in Wingst-Ellerbruch ist in diesem Jahr Jahre alt. Am 18. September ist die Gedenkfeier vorgesehen.

Keine Scheu im Umgang mit der Heckenschere: David McAllister packte bei der Frühlingsaktion der Reservistenkameradschaft Wingst tatkräftig mit an.

Europa-Abgeordneter David McAllister und Bürgermeister Patrick Pawlowski halfen am Ehrenhain

Der Ehrenhain in Wingst-Ellerbruch ist in diesem Jahr Jahre alt. Am 18. September ist die Gedenkfeier vorgesehen.

Wingst. Eigentlich ist es ein Ort der Stille, der dem Nachdenken und Erinnern dient. Aber mehr noch: Der Ehrenhain am Waldrand in Wingst-Ellerbruch ist eine „Mahnung zum Frieden“. Seit vielen Jahren kümmert sich die Reservistenkameradschaft um die Anlage. Am 18. September wird an ihre Einrichtung vor 100 Jahren erinnert. Guter Grund, sie schon jetzt herzurichten.

Keine Scheu im Umgang mit der Heckenschere: David McAllister packte bei der Frühlingsaktion der Reservistenkameradschaft Wingst tatkräftig mit an. Schon vor ein paar Tagen herrschte hier Betriebsamkeit unter den wieder grün werdenden Wipfeln. Sägengeknatter und das Klacken der Heckenscheren. Eigentümer der Anlage ist die Gemeinde Wingst und somit war es dem Bürgermeister Patrick Pawlowski und Mitgliedern der Kameradschaft wichtig, tatkräftig mitzuwirken. Es war einer von vielen Arbeitseinsätzen in diesem Jahr in Hinblick auf die 100-Jahrfeier der Kriegsgräberstätte, die am 18. September im Rahmen einer Gedenkveranstaltung stattfinden soll. Rolf Lewerenz und seine Reservistenkameradschaft Wingst, die die Gedenkstätte betreut, hatten prominente Gesellschaft beim Frühlingsdienst auf der Gedenkstätte.

Als Obergefreiter der Reserve ist der Europa-Abgeordnete David McAllister sowohl Schirmherr dieser Anlage als auch Mitglied der Kameradschaft. Patrick Pawlowski und David McAllister erklärten, das diese Gedenkstätten Teil der deutschen Geschichte seien und als „Mahnmale zum Frieden“ erhalten bleiben müssen. Beide danken den Wingster Reservisten für ihr Engagement für die Pflege und Betreuung dieser Anlage. Bereits seit Jahren besteht eine Patenschaft zwischen der Gemeinde und den Reservisten.

„Es gibt noch viel Arbeit“, so der Vorsitzende Rolf Lewerenz, „bis wir am 18. September die Gedenkveranstaltung in würdigem Rahmen gestalten können.“ Der Arbeitseinsatz erfolgte unter den Hygienebestimmungen mit Genehmigung des Gesundheitsamtes des Landkreises und des Landesvorstandes Niedersachsen im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr.

Die Gedenkstätte besteht aus mehreren Bereichen. Vor den Rhododendronbüschen und einer flachen Felsmauer liegen 95 Gedenksteine, die an gefallene oder vermisste Bürger des 1. Weltkrieges erinnern. Für jeden Einzelnen wurde bei der Anlage der Gedenkstätte eine Eiche gepflanzt – daher kommt der Begriff „Ehrenhain“. Im nordöstlichen Bereich erinnern zudem neun beschriftete Steintafeln eines Ehrenmals an die gefallenen Wingster, aber auch Schicksale der Vertriebenen und Flüchtlinge, die sich im 2. Weltkrieg in der Wingst niedergelassen haben.

Durch eine kleine Metallpforte gelangt man im rückwärtigen Teil in einen Bereich, in dem 53 Menschen ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Es war ein Schicksalsschlag: Auf 22 Bodenplatten sind die Namen von Wehrmachtsangehörigen zu finden, die am 27. Mai 1945 – also kurz nach Ende des 2. Weltkrieges – beim Räumen eines Munitionslagers auf dem Gelände der Hemmoorer Zementfabrik durch eine Explosion ums Leben kamen. Außerdem sind dort 31 weitere Soldaten bestattet worden. An sie wird ebenfalls mit Namen, Geburts- und Todesdatum erinnert oder die Steine tragen die Inschrift „Unbekannter Soldat“.

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